Wissenschaftliche Exzellenz für gesellschaftlichen Diskurs
Das Roman Herzog Institut verbindet Forschung mit Dialog. Wir schaffen Raum für neue Gedanken und fördern den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.
Neuerscheinungen
Was stärkt Demokratien?
Liberale Demokratien geraten weltweit unter Druck – auch in scheinbar stabilen westlichen Gesellschaften. Im internationalen Vergleich von 181 Ländern identifizieren die Autoren sieben Faktoren (Kapitelarten) für demokratische Resilienz: vom ökonomischen Wohlstand über Bildung und soziales Vertrauen bis hin zu institutioneller Qualität und Nachhaltigkeit. Die Studie zeigt, wie diese Ressourcen zusammenwirken – und wie ihr Zerfall Demokratien gefährdet. Konkrete Empfehlungen richten sich an staatliche Akteure (z. B. Bürokratieabbau, Bildungsinvestitionen), Unternehmen (Förderung demokratischer Unternehmenskultur) und Zivilgesellschaft (Stärkung bürgerschaftlichen Engagements).
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IMPULSE SPEZIAL 2026
In vielen Ländern ist der Rechtsstaat in Gefahr. Überall dort, wo Regierungen versuchen, die unabhängige Justiz zu entmachten, gerät auch die Demokratie ins Wanken. Warum ist das so? Wieso gehört der Rechtsstaat zum Kern der liberalen Demokratie? Und wie können wir ihn stärken? Das Roman Herzog Institut hat neun renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gebeten, das Verhältnis von Demokratie und Justiz aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. In ihren Beiträgen zeigen sie auf, wie die „Lehre aus Weimar“ unsere heutige Sicht dieser Beziehung geprägt hat. Sie machen deutlich, welche Rolle Zivilgesellschaft und Transparenz spielen – und warum mit der Justiz einer der tragenden Pfeiler unserer Demokratie gerade gefährlich bröckelt. Im Interview mit RHI-Geschäftsführer Martin Lang führt der Wirtschaftsethiker und Ökonomen Nils Goldschmidt aus, wie sehr unsere Wirtschaftsordnung auf eine unabhängige Justiz angewiesen ist.
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Recht als Waffe
„Lawfare“ ist der Fachbegriff dafür, das Recht als Waffe einzusetzen. Die Volksrepublik China versucht in ihrer Strategie der „Dreifachen Kriegführung“ genau das: mit Hilfe des Rechts geopolitische Kräfteverhältnisse zu ihren Gunsten zu verschieben. Dirk Schmidt zeigt am Beispiel des China-Taiwan-Konflikts, wie die Volksrepublik dabei vorgeht und wie liberale Demokratien darauf reagieren sollten.
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Sonderveröffentlichungen
IMPULSE 2026
Wohin man auch blickt: Krisen und Umbrüche prägen das Bild. Das Erdklima wandelt sich ebenso wie das Kommunikationsklima. Mit dem Erstarken extremistischer Parteien stehen viele westliche Demokratien vor einer Zerreißprobe. Und Konflikte über Werte – etwa über den Schutz des Ungeborenen – drohen zu eskalieren. Was braucht es, damit unsere Gesellschaft in diesen Zeiten stabil bleibt? Das Roman Herzog Institut hat sieben renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um ihre Perspektiven auf diese Frage gebeten. In ihren Beiträgen plädieren sie für mehr Aufklärung und Bildung, für eine Staatsmodernisierung und für Konfliktlösungsstrategien, die sich nicht in Schwarz-Weiß-Denken erschöpfen. Achim Wambach, der Präsident des ZEW – Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, fordert im Gespräch mit RHI-Geschäftsführer Martin Lang eine stärkere Förderung von Grundlagenforschung – nur so sind wir gewappnet für Krisen, die noch in der Zukunft liegen.
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IMPULSE 2025
Das Roman Herzog Institut hat neun renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einer Bestandsaufnahme eingeladen: Sie zeigen aus ihrer jeweiligen fachlichen Perspektive auf, wie wir die gegenwärtigen Krisen und Umbrüche bewältigen können. Ihre Analysen reichen von aktuellen politischen Entwicklungen – Stichwort „Ampel-Aus“ und „Trump“ – bis hin zu konzeptionellen Überlegungen zu strategischer Führung, gesellschaftlicher Organisation sowie Selbstbehauptung und Resilienz. Sie raten zu pragmatischen Lösungen und ermuntern dazu, Neues auszuprobieren und durch Versuch und Irrtum zu lernen. Der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht, Udo Di Fabio, legt im Gespräch mit RHI-Geschäftsführer Martin Lang dar, welche Herausforderungen eine neue Bundesregierung meistern muss und wie Deutschland wieder wirtschaftlich und politisch erstarken kann. Aus dem Inhalt
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IMPULSE 2024
Ukrainekrieg und Nahostkonflikt, Energieknappheit und Inflation, Klimawandel und Migration – die aktuellen Krisenherde setzen die Politik unter Handlungsdruck. Doch welchem Kompass soll sie folgen? Und welche Orientierung kann die Wissenschaft dabei bieten? Im politischen Alltag gelten Entscheidungen oft als „alternativlos“. Wenn statt Wahlfreiheit allerdings nur noch Sachzwänge im Vordergrund stehen, schwindet das Vertrauen in die demokratischen Prozesse. Unsere Autorinnen und Autoren zeigen auf, dass dieses Vertrauen zurückgewonnen werden kann. Dafür müssen sich Menschen als selbstwirksam erfahren, mitentscheiden und politisch etwas bewegen können. Gleichzeitig warnen sie vor ungebremster Euphorie über den technischen Fortschritt. Sie fordern ethische Richtlinien für künstliche Intelligenz sowie die Besinnung auf das, was alle Menschen als Menschen miteinander verbindet. Aus dem Inhalt
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