17.11.2021 - RHI-Fachsymposium: Save the Date!

Fakten, Führung und Alter neu denken: Auf unserem diesjährigen Symposium hinterfragen wir verbreitete Deutungsmuster und weiten den Blick für neue Perspektiven.

Programm und Anmeldung
Preisträger*innen gesucht!

Die Ausschreibung für 2022 läuft. Bewerbungen können bis zum 31.12.2021 eingereicht werden.

Weitere Informationen
Aller guten Dinge sind drei!

Auch 2022 gibt es wieder einen Zukunftsnavigator!

zur Vorbestellung
"Corona ist bei aller Tragik zugleich auch eine Inspiration für die Forschung"

Welchen Einfluss hat Corona auf die medizinische Forschung? Wie haben 20 Monate Pandemie unser Verhältnis zu Gesundheit und Krankheit verändert? Erfahren Sie mehr dazu im Interview mit der Neurologin Susanne Schneider.

Zum Interview

Aktuelle Meldungen

Stellenausschreibung

Wir suchen ab sofort eine studentische Hilfskraft (m/w/d).

Weiterlesen

Werden Sie Preisträger*in!

Bis zum 31.12.2021 können Sie sich für den Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft bewerben.

Weiterlesen
Publikationen

Ein neuer Blick auf das Alter

Unser Blick auf das Alter orientiert sich an Defiziten. Doch die ältere Generation hat mehr zu bieten als Gebrechen. Ihre Fähigkeiten können uns allen nutzen.

Zu der Publikation

Starke Gesellschaft – starke Wirtschaft – starkes Ich

Neun Vordenker*innen geben Impulse, wie wichtig es ist, gewohnte Denkmuster aufzugeben, um Wirtschaft, Gesellschaft und jeden Einzelnen zu stärken. Mit ihren Beiträgen auf dem RHI-Fachsymposium machen sie Mut in der Krise.

Zu der Publikation

Wie viel Fake News verträgt unsere Gesellschaft?

Fake News und Verschwörungsmythen gehen im Netz viral – zum Schaden von Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Dagegen hilft: Aufmerksamkeit, Aufklärung und digitale Empathie.

Zu der Publikation

2022. Der Zukunftsnavigator

In der Corona-Krise ist ein Wettstreit der Meinungen entbrannt. Diskurse scheinen vor allem der Rekrutierung von Gleichgesinnten zu dienen statt dem gemeinsamen Erkenntnisgewinn. Facebook, Twitter & Co. unterstützen diese Abschottung in Echokammern. Mit unserer Reihe „Zukunftsnavigator“ möchten wir die Perspektiven weiten und „ultimative Wahrheiten“ hinterfragen. Deshalb arbeiten wir bereits mit Hochdruck am neuen Zukunftsnavigator 2022. Wir laden Sie ein, mit Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen gemeinsam neu zu denken! Mit dabei sind u. a. Philipp Lahm (ehemaliger Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft und Unternehmer), Reinhard Genzel (Astrophysiker und Nobelpreisträger), Carolin Bosbach (Politikerin), Monika Schnitzer (Ökonomin), Sabine Pfeiffer (Arbeitssoziologin) und Damian Borth (KI-Forscher).

Alle drei Zukunftsnavigatoren können beim Murmann Verlag (vor-)bestellt werden.

Online-RHI-Fachsymposium, 17. November 2021, 15:00 - 17:00 Uhr 

In der Corona-Krise hat sich der gesellschaftliche Diskurs polarisiert. Fakten scheinen zunehmend in den Hintergrund zu treten. Die sozialen Medien spiegeln diesen Trend und können ihn verschärfen. Wie lässt sich in dieser aufgeheizten Stimmung Vertrauen wieder herstellen und welchen Beitrag kann die Wissenschaft dazu leisten? 

Auf unserem diesjährigen Symposium hinterfragen wir verbreitete Deutungsmuster und weiten den Blick für neue Perspektiven. Was haben Künstliche Intelligenz (KI) und Fake News miteinander zu tun? Wie verändert sich Führung im digitalen Zeitalter? Und warum ist es an der Zeit, die Potenziale des Alters zu entdecken?

Save the Date und gleich für die Online-Veranstaltung registrieren

Referent*innen RHI-Fachsymposium, 17. November 2021, online von 15:00 - 17:00 Uhr

Damian Borth

Damian Borth ist Professor für Artificial Intelligence and Machine Learning, Institut for Computer Science, Universität St. Gallen, Direktor des Kompetenzzentrums Deep Learning am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern und Cofounder von Sociovestix Labs.

Reinhard Genzel

Reinhard Genzel ist einer der Direktoren des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik, Professor an der Graduate School der University of California, Berkeley und Honorarprofessor an der LMU München. Er ist wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Mitglied der US National Academy of Sciences. Seine Forschungsinteressen umfassen die Astrophysik galaktischer Kerne, Sternentstehung, Kinematik und kosmische Entwicklung von Galaxien, massereiche Schwarze Löcher und experimentelle Infrarot-, Submillimeter- und Millimeterastronomie.

Richard Gutjahr

Richard Gutjahr ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München. Er hat an der Ludwig-Maximilians-Universität Politik und Kommunikationswissenschaften studiert. Nach Stationen bei Süddeutsche Zeitung, CNN, BR und WDR arbeitet Richard Gutjahr heute u.a. als freier Reporter für die ARD sowie als Kolumnist für zahlreiche Tageszeitungen und Fachzeitschriften. Seit Mitte 2021 ist Gutjahr auch als USA-Korrespondent in Washington für zahlreiche Zeitungen tätig, u.a. für die Rheinische Post, den Bonner Generalanzeiger oder den Standard in Wien. Bild: Mathias Vietmeier

Andreas Kruse

Andreas Kruse ist habilitierter Psychologe und Gerontologe. Von 1997 bis 2021 leitete er als Direktor und Ordinarius das Institut für Gerontologie der Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg. Seit 2016 ist Andreas Kruse Mitglied des Deutschen Ethikrates. In den Zeiträumen von 2003 - 2020 und 1998 - 2000 war er Vorsitzender der Altenberichtskommission der Bundesregierung, von 1999 - 2001 Mitglied der UN-Kommission zur Erstellung des International Plan of Action on Ageing. Andreas Kruse erhielt das Bundesverdienstkreuz durch Bundespräsident Prof. Köhler persönlich für seine Forschung zu den Generationenbeziehungen.

Sabine Pfeiffer

Sabine Pfeiffer ist Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Technik - Arbeit - Gesellschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Als Arbeitssoziologin forscht sie seit vielen Jahren zum Wandel von Technik und Arbeit. Als gelernte Werkzeugmacherin studierte sie im Zweiten Bildungsweg zunächst Produktionstechnik in Ulm und dann Soziologie, Psychologie und Philosophie an der FeU Hagen. Seit ihrem Studienabschluss 1998 arbeitet sie als Wissenschaftlerin am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF München), sie promoviert 2003 mit Auszeichnung über Informatisierung und habilitiert sich 2009. 

Randolf Rodenstock

Randolf Rodenstock ist Vorstandsvorsitzender des Roman Herzog Instituts. Mit dem von ihm als interdisziplinärer Thinktank gegründeten Institut verfolgt er sein besonderes Anliegen, Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft in den Austausch zu bringen. Wissenschaftlich setzt er sich seit Jahren mit dem Verhältnis von Staat und Wirtschaft auseinander sowie mit der Bedeutung des Unternehmertums für die Grundordnung von Wirtschaft und Gesellschaft. Er tritt dabei vor allem für die Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft ein.

Dagmar Schipanski

Dagmar Schipanski studierte Angewandte Physik an der TU Otto v. Guericke, Magdeburg und habillitierte sich 1985 Habilitation in Festkörperelektronik an der TU Ilmenau. SIe war Professorin für Festkörperelektronik und von 1995-96 Rektorin TU Ilmenau. Von 1996-1998 Vorsitzende des Wissenschaftsrates Deutschlands,1999 Kandidatin von CDU und CSU für das Amt des Bundespräsidenten, 1999-2004 Thüringer Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, 2004-2009 Präsidentin des Thüringer Landtags, Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, von acatech und der Deutschen Akademie der Naturforscher Lepoldina.

Jürgen Weibler

Jürgen Weibler ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalführung und Organisation, an der FernUniversität in Hagen. Zuvor Professur für Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung/Managementlehre an der Universität Konstanz und Forschungsleiter des Instituts für Führung und Personalmanagement (IFPM) an der Universität St. Gallen. Gastprofessur an der Macquarie Graduate School of Management (MGSM), Sydney (2005). Gründungssenator der Deutschen Hochschule der Polizei. Lehraufträge an der Universität St. Gallen und der WU Wien. Träger des Lehrpreises der FernUniversität im Jahr 2020.

Marion Gehlert

Marion Gehlert moderiert durch das Fachsymposium. Sie ist Chefredakteurin von München TV und u.a. aus dem "Stadtgespräch" bekannt. Die studierte Politologin hat bereits als Redakteurin, Moderatorin, Chefreporterin und Chefin vom Dienst für nationale und regionale Sender gearbeitet, unter anderem für Sat.1 Bayern. Einem nationalen Fernsehpublikum ist Marion Gehlert als Live-Reporterin von Großereignissen für N24, ProSieben und Sat.1 bekannt. Bild: münchen.tv

Eine Frage – zwei Antworten aus Wissenschaft und Praxis

Seit vielen Jahren sind die Publikationen zum Thema Führung am RHI sehr begehrt. Immer wieder bekommt das Institut hierzu Post und Feedbacks.

Manche Fragen tauchen dabei häufiger auf: Wie kommt es, dass wir zwar viel über gute Führung wissen, sich Führungskräfte aber dennoch nicht fit fühlen für ihren Berufsalltag? Was es braucht es, um sie besser auf die beruflichen Anforderungen vorzubereiten – und warum? Ein Praktiker und ein Wissenschaftler geben Auskunft.

Zu den Interviews

Preisträger*innen für 2022 gesucht!

Digitalisierung, Globalisierung, Klimawandel – diese Megatrends stellen derzeit Wirtschaft, Staat und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Die Soziale Marktwirtschaft hat sich seit Jahrzehnten als erfolgreiche Wirtschaftsordnung in Deutschland bewährt. Doch ist die Soziale Marktwirtschaft zukunftsfähig?

Sie haben sich in Ihrer Doktorarbeit oder Ihrer Habilitation mit solchen Fragen zum besseren Verständnis unserer Wirtschaftsordnung beschäftigt und Ihre Forschungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen? Dann bewerben Sie sich für den Roman Herzog Forschungspreis 2022! Weitere Informationen und Bewerbungsupload. Einsendeschluss ist der 31.12.2021.

Themen

Führung

Gute Führung macht den Unterschied. In Unternehmen hilft sie, Mitarbeiter zu motivieren und den wirtschaftlichen Erfolg zu steigern. Dennoch halten sich viele überkommene Führungsmythen beharrlich. Dabei ist es leicht, vieles im Führungsalltag besser zu machen.

 

Zu den Publikationen

Werte

Werte sind allgemein akzeptierte Vorstellungen darüber, was wir für richtig oder falsch halten. Sie ermöglichen ein verlässliches Miteinander – in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Doch Werte ändern sich ständig und unterschiedliche Wertvorstellungen konkurrieren miteinander.

 

Zu den Publikationen

Gerechtigkeit

Für manche ist sie nur ein Worthülse, für andere das Maß aller Dinge: Gerechtigkeit. Aber was ist fair, was unfair? Entsprechende Werturteile werden oft intuitiv gefällt. Und je nach Kontext – Verteilung, Chancen, Leistung – meint Gerechtigkeit etwas ganz anderes.

 

Zu den Publikationen

„Wir müssen die Probleme jetzt und heute angehen, damit wir nicht die Zukunft unserer Kinder verspielen.“

Prof. Dr. Roman Herzog, Bundespräsident a. D.
Forschungspreis

Startschuss für Bewerbungsphase zum Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2022

Ideen entwickeln – Initiative ergreifen – Zukunft gestalten

Neue Impulse, praxisnahe Ideen und frische Perspektiven für die Soziale Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts sind gesucht.

Das Roman Herzog Institutstartet die Bewerbungsphase für den Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2022. Bewerbungen von Nachwuchswissenschaftler*innen, ebenso wie Vorschläge von Fakultäten und Instituten, sind ab sofort möglich und können bis zum 31. Dezember 2021 eingereicht werden.

Mit insgesamt 35.000 Euro Preisgeld ist der interdisziplinäre Forschungspreis eine der höchstdotierten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

© Roman Herzog Institut e.V.