Der Mensch in der Arbeitswelt von morgen - Neue RHI-Diskussion

Werden Maschinen bald unsere Jobs übernehmen? In der kommenden RHI-Publikation zeigen die Autoren Martina Heßler und Holger Bonin, dass die Arbeitsgesellschaft nicht vor dem Aus steht.

Zur Vorbestellung RHI-Diskussion Nr. 31
16. Fachsymposium Roman Herzog Institut

Das Jahressymposium 2018 legte den Blick konkret auf Chancen und Mythen für die Gesellschaft durch Entwicklungen wie beispielsweise die künstliche Intelligenz. Auch damit verbundene Auswirkungen und Ängste innerhalb der Mittelschicht wurden diskutiert.

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Neue RHI-Studie: „Die gespaltene Mitte“

Impulse für Entscheider zu geben ist Anliegen des Roman Herzog Instituts. Bundeskanzlerin Angela Merkel greift die RHI-Studie zur Mittelschicht in Deutschland auf.

Videoausschnitt (Quelle CDU)
Publikationen

Digitale Disruption?

Vernichtet der digitale Wandel unsere Arbeitsplätze? Ist Künstliche Intelligenz wirklich unkontrollierbar? Muss die Mittelschicht ihren sozialen Abstieg fürchten? – Nein!

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Die gespaltene Mitte

Die Mittelschicht in Deutschland ist seit Jahren stabil und steht wirtschaftlich gut da. Gemeinhin gilt sie als Rückgrat der Gesellschaft. Doch gibt es sie überhaupt – die Mitte?

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Führen mit Werten

Werteorientierte Unternehmensführung endet nicht am Werkstor – heute weniger denn je. Erfahren Sie, wie Chefs mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können.

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Aktuelle Meldungen

Führung & Zusammenarbeit

Wir müssen Mythen rund um die Zukunft der Arbeit enttarnen: Ein Interview mit Randolf Rodenstock und Nese Sevsay-Tegethoff

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RHI-Studie "Mittelschicht"

Besprechung der RHI-Studie von Dorothea Siems, Die Welt, Chefkorrespondentin für Wirtschaftspolitik

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16. RHI-Fachsymposium - Best of

Best of des 16. Fachsymposiums des Roman Herzog Instituts - Perspektive Deutschland: Zwischen Mythen und Chancen Zukunft gestalten

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Wo Marx irrt

Kolumne von Professor Randolf Rodenstock bei Focus online

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"Wir müssen neugierig bleiben"

Interview mit Prof. Randolf Rodenstock und Dr. Nese Sevsay-Tegethoff vom Roman Herzog Institut (RHI) anlässlich der neuen agora42...

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Festveranstaltung "15 Jahre Roman Herzog Institut" - Science Slam Theresa Eyerund

Science Slam. „Choice overload: Der verhaltensökonomische Effekt von zu viel Auswahl“ von Theresa Eyerund

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Impulsbörse

Experteninterview mit Managementcoach Nicole Brandes zu Leadership 4.0.

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Randolf Rodenstock

Gastbeitrag bei Focus Online: Mehr Gelassenheit in der Debatte um die Generation Y ist nötig.

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Rückblick

14. Fachsymposium des Roman Herzog Instituts: „Wir müssen in der Wertediskussion ehrlicher sein“, forderte...

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Zukunft der Arbeit

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Der Verlust der wirtschaftlichen Dynamik geht Hand in Hand mit der Erstarrung unserer Gesellschaft.“ So kommentierte Bundespräsident a. D. Roman Herzog 1997 in seiner Berliner Rede die Situation in Deutschland.

Mehr als zwei Dekaden später blicken wir wirtschaftlich auf ein höchst erfreuliches Jahr 2018 zurück. Doch an zukunftsweisenden Visionen dazu, wie wir leben und arbeiten wollen, mangelt es heute noch immer. Zu viel wird in der öffentlichen Diskussion über Ängste und Risiken gesprochen, zu wenig von den Chancen und Perspektiven, die sich uns bieten.

Ja, wir stehen vor großen Veränderungen. Und ja, es gibt berechtigte Sorgen, die wir ernst nehmen müssen. Umso wichtiger ist es, dass uns die Angst vor dem Ungewissen nicht lähmt. Für das Jahr 2019 wünsche ich mir deshalb, dass wir die Erstarrung abschütteln und dass es den Multiplikatoren in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft besser gelingt, wieder für mehr Aufbruchstimmung zu sorgen. Wir brauchen einen positiven Spirit – auch um die Scheu vor neuen Technologien zu verlieren. Dazu möchte das Roman Herzog Institut mit seinen Arbeiten weiterhin vielfältige Denkanstöße bieten.

Arbeit & Gesellschaft: Lesetipp

Neue RHI-Studie zur Mittelschicht

Das Roman Herzog Institut (RHI) hat eine neue Studie mit dem Titel „Die gespaltene Mitte – Werte, Einstellungen und Sorgen“ im Rahmen seines Fachsymposiums in München vorgestellt.

Die Mittelschicht in Deutschland ist zweigeteilt: Ein Drittel ihrer Angehörigen macht sich eher große Sorgen, zwei Drittel sind eher zuversichtlich eingestellt.

Das wichtigste Ergebnis der Studie: Die Mittelschicht besteht aus zwei klar voneinander unterscheidbaren Gruppen: eher besorgten, materialistisch orientieren Menschen (rund ein Drittel) und eher zuversichtlichen Menschen mit postmaterialistischen Werten (rund zwei Drittel). Zu diesem Ergebnis kommt die Studie anhand einer innovativen und umfangreichen Analyse mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Zur Publikation ...

Die Publikation kann kostenlos bestellt sowie heruntergeladen werden.

Arbeit & Globalisierung

Science meets Fiction

Wie sieht Deutschland in 200 Jahren aus? In welcher Gesellschaft werden die Menschen dann leben und arbeiten? Werden sie überhaupt noch Arbeit haben? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Workshops „Science meets Fiction“, zu dem das Roman Herzog Institut Wissenschaftler, Autoren und Künstler eingeladen hat.

„Mit dem Workshop betreten wir Neuland“, so Randolf Rodenstock. „Viele beschäftigen sich damit, wie es in den nächsten 20, 30 Jahren aussehen könnte – und dies oft zu stark vom Hier und Jetzt geprägt, detailverliebt und technokratisch. Hier wagen wir einen anderen Ansatz und möchten in viel längeren Zeiträumen und Zusammenhängen denken.“

zum Rückblick auf den Workshop

Zukunft der Arbeit

In Deutschland neu denken

Die zunehmende Vernetzung, Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz verändern unser bisheriges Verständnis von Arbeit und haben weitreichende gesellschaftspolitische Auswirkungen. Fragen der Gerechtigkeit, Freiheit des Einzelnen und Wertediskussionen erlangen neue Brisanz.

"Zuerst müssen wir uns darüber im Klaren sein, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Wir brauchen wieder eine Vision." Roman Herzog, Ruck-Rede

Aus interdisziplinärer Perspektive setzt sich das Roman Herzog Institut mit diesen Entwicklungen auseinander. Kernanliegen des Instituts ist es, Denkanstöße zur zukünftigen Entwicklung Deutschlands zu geben und den Dialog mit Entscheidungsträgern, Unternehmern und Verbänden zu fördern.

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Themen

Wirtschaftsordnung

Die Soziale Marktwirtschaft ist die Grundlage für Wohlstand und Beschäftigung in Deutschland. Sie steht für Wettbewerb, Verantwortung und soziale Teilhabe. Ihre Leistungsfähigkeit ist enorm. Dennoch steht unsere Wirtschaftsordnung immer wieder in der Kritik. Zu Recht?

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Gerechtigkeit

Für manche ist sie nur ein Worthülse, für andere das Maß aller Dinge: Gerechtigkeit. Aber was ist fair, was unfair? Entsprechende Werturteile werden oft intuitiv gefällt. Und je nach Kontext – Verteilung, Chancen, Leistung – meint Gerechtigkeit etwas ganz anderes.

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Verantwortung

Zwischen Profit und sozialem Engagement – die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ist ein kontroverses Thema. Sicher ist: Der „ehrbare Kaufmann“ hat noch lange nicht ausgedient. Doch was können, was müssen Unternehmen leisten?

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„Wir müssen die Probleme jetzt und heute angehen, damit wir nicht die Zukunft unserer Kinder verspielen.“

Prof. Dr. Roman Herzog, Bundespräsident a. D.
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