IMPULSE 2024

Roman Herzog Institut (Hrsg.), RHI-Impulse 2024

Kernaussagen

  • „Die Wissenschaft läuft Gefahr, sich für politische Zwecke instrumentalisieren zu lassen“ (Barbara Zehnpfennig).
  • „Beim politischen Handeln kommt es auf Wissen und strategisches Denken an“ (Michael Wolffsohn).
  • „Die Legitimität einer Ordnung lebt vom Vertrauen in ihre Fähigkeit, zuverlässig Probleme zu lösen“ (Markus K. Brunnermeier/Stefan Kolev).

Kurzinformation

Ukrainekrieg und Nahostkonflikt, Energieknappheit und Inflation, Klimawandel und Migration – die aktuellen Krisenherde setzen die Politik unter Handlungsdruck. Doch welchem Kompass soll sie folgen? Und welche Orientierung kann die Wissenschaft dabei bieten?

Im politischen Alltag gelten Entscheidungen oft als „alternativlos“. Wenn statt Wahlfreiheit allerdings nur noch Sachzwänge im Vordergrund stehen, schwindet das Vertrauen in die demokratischen Prozesse.

Unsere Autorinnen und Autoren zeigen auf, dass dieses Vertrauen zurückgewonnen werden kann. Dafür müssen sich Menschen als selbstwirksam erfahren, mitentscheiden und politisch etwas bewegen können. Gleichzeitig warnen sie vor ungebremster Euphorie über den technischen Fortschritt. Sie fordern ethische Richtlinien für künstliche Intelligenz sowie die Besinnung auf das, was alle Menschen als Menschen miteinander verbindet.

Aus dem Inhalt

Autor/en der Publikation

Roman Herzog Institut

Zukunft der Arbeit

Zum Profil
Bibliografische Angaben
Autor/en: Roman Herzog Institut
Jahr: 2023
Thema: Führung, Verantwortung, Werte, Wirtschaftsordnung
Publikationsart: RHI-Impulse
Tags: Digitalisierung, Humanismus, Freiheit, Wissenschaft, Sozioprudenz, Selbstwirksamkeit Demokratie, Geldpolitik, Sicherheitspolitik
Zitierhilfe: Roman Herzog Institut (Hrsg.), 2023, RHI-Impulse 2024, München
Permalink: /publikationen/detail/impulse-2024.html
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