Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Hradil

Wissensbereiche: Soziologie

Hauptsächlich analysiere ich mit theoretischen und empirischen Mitteln die Entwicklung der Sozialstruktur Deutschlands, auch im internationalen Vergleich. Insbesondere beschäftige ich mich mit der Bevölkerungsentwicklung, mit Strukturen sozialer Ungleichheit, sozialen Milieus und Lebensstilen sowie mit der Lebensform der Singles.Die Ergebnisse soziologischer Forschungen versuche ich in allgemeinverständlicher Sprache so zu publizieren und zu vermitteln, dass ihre Resultate auch die Praktiker aus Politik, Wirtschaft und Verbänden nutzen können. Umgekehrt bemühe ich mich darum, dass soziologischen Untersuchungen auch Fragestellungen aus der Praxis zugrunde liegen.

Die Menschen wissen weniger als erhofft, sind aber urteilsfähiger als befürchtet.

Kurzvita

Von 1968 bis 1974 studierte ich Soziologie, Politikwissenschaft und Slawische Philologie an der Universität München. Dort promovierte ich 1979 zum Dr. phil. mit der Dissertation „Die Erforschung der Macht“. Meine Habilitation erfolgte 1985 mit der Studie „Sozialstrukturanalyse in einer fortgeschrittenen Gesellschaft. Von Klassen und Schichten zu Lagen und Milieus“.

Meine erste Professur hatte ich 1990/91 an der Universität Bamberg inne. Von 1991 bis 2011 war ich Professor für Soziologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Die Universität für Wirtschaftswissenschaften Budapest verlieh mir 1994 den Titel eines Ehrendoktors. Von 1995 bis 1998 war ich Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Seit 2006 bin ich Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, seit 2013 ihr Vizepräsident.

Zur Webseite des Autors
Publikationen

Wie viel Familie verträgt die moderne Gesellschaft?

Zur Zukunft der Familie – Frauen zurück an den Herd?

Mehr

Warum ist Gerechtigkeit wichtig?

Ist die Sehnsucht nach Gerechtigkeit vielleicht nur ein Ideal?

Mehr

© Roman Herzog Institut e. V.