Würde, Einkommen und Arbeit

in der Sozialen Marktwirtschaft

Steffen J. Roth, RHI-Position, Nr. 4

Kurzinformation

Soziale Marktwirtschaft – Ein Verstoß gegen die Menschenwürde?

Neben dem Recht auf Arbeit wird in jüngster Vergangenheit in der politischen Diskussion immer wieder gefordert, dass auch Geringqualifizierte Chancen auf eine Beschäftigung haben und dafür einen Lohn bekommen sollen, der existenzsichernd ist. Die vorliegende Publikation geht daher erstens der Frage nach, ob in einer Sozialen Marktwirtschaft die Festlegung von Mindestlöhnen möglich und sinnvoll ist. Zweitens wird – auch unter ethischen und philosophischen Gesichtspunkten – diskutiert, ob ein Lohn, der die Existenz nicht sichert, bei gleichzeitiger Gewährung von Sozialtransfers gegen die Menschenwürde verstößt. Als Fazit wird festgehalten, dass die Soziale Marktwirtschaft besonders gut geeignet ist, den Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen – wenn man die Prinzipien beachtet, die ihr zugrunde liegen. 

Autor/en der Publikation

Dr. Steffen J. Roth

Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Wirtschafts- und Gesellschaftsethik

Zum Profil
Bibliografische Angaben
Autor/en: Dr. Steffen J. Roth
Jahr: 2007
Thema: Wirtschaftsordnung
Publikationsart: RHI-Position
Tags:
Zitierhilfe: Roth, Steffen J., 2007, Würde, Einkommen und Arbeit in der Sozialen Marktwirtschaft, RHI-Position, Nr. 4, München
Permalink: https://www.romanherzoginstitut.de/publikationen/detail/wuerde-einkommen-und-arbeit.html
Publikationen zu weiteren Themen

Die Marktwirtschaft und ihre intellektuellen Kritiker

Haben die Verfechter der Marktwirtschaft die Deutungshoheit über unsere Wirtschaftsordnung verloren?

Mehr

Frischer Wind für Wirtschaft und Gesellschaft

Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland warnte der renommierte Ökonom Hans-Werner Sinn vor Zweckoptimismus.

Mehr

Roman Herzog zum 80. Geburtstag

Eine Sonderausgabe von Wissenswert.

Mehr

© Roman Herzog Institut e. V.