Ethik in der Marktwirtschaft

Karl Homann, RHI-Position, Nr. 3

Kurzinformation

Untersuchungen aus ethisch-philosophischer Perspektive.

Die Grundwerte der Marktwirtschaft geraten in unserer Gesellschaft immer mehr in die Kritik. Karl Homann, Professor für Philosophie und Ökonomik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, untersucht in diesem Beitrag die Marktwirtschaft aus ethisch-philosophischer Perspektive. 

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lehnt Markt und Wettbewerb laut Umfragen ab. Die Marktwirtschaft gilt als unsolidarisch und moralisch bedenklich. Die öffentliche Diskussion wird weitgehend von dem Vorurteil beherrscht, Marktwirtschaft mit Gewinnstreben und Wettbewerb sei unsolidarisch, und das zeige sich vor allem am Verhalten der großen Unternehmen. Karl Homann unternimmt es, mit belastbaren Argumenten von der sittlichen Qualität der Marktwirtschaft und der Tätigkeit der Unternehmen zu überzeugen – bei allen Defiziten, die empirisch zu beklagen sind: Er behandelt die moralische Qualität des marktwirtschaftlichen Systems, die „Ethik der Unternehmen in der Marktwirtschaft“. Er beklagt aber auch die Defizite realer Marktwirtschaften, weil diese Mängel in der Lage sind, die ethische Akzeptanz der Marktwirtschaft und der Unternehmenstätigkeit nachhaltig zu untergraben.

Autor/en der Publikation

Prof. Dr. phil. Dr. rer. pol. Karl Homann

Praktische Philosophie, Ökonomik, Wirtschafts- und Unternehmensethik

Zum Profil
Bibliografische Angaben
Autor/en: Prof. Dr. phil. Dr. rer. pol. Karl Homann
Jahr: 2007
Thema: Wirtschaftsordnung
Publikationsart: RHI-Position
Tags:
Zitierhilfe: Homann, Karl, 2007, Ethik in der Marktwirtschaft, RHI-Position, Nr. 3, München
Permalink: https://www.romanherzoginstitut.de/publikationen/detail/ethik-in-der-marktwirtschaft.html
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