Dr. Mark Terkessidis

Wissensbereiche:

In den letzten Jahrzehnten ist die Bevölkerung nicht zuletzt durch die Migration zu einer Vielheit geworden. Der Begriff der Vielheit soll verdeutlichen, dass es sich hier um eine unhintergehbare Bedingung (post-)moderner Gesellschaften handelt. Das ist weder ein Grund zur Verniedlichung (Vielfalt tut gut o.ä. noch für Weltuntergangsphantasien (Wir schaffen uns ab...). Die Frage ist, wie diese Vielheit gestaltet wird. Die Bücher „Interkultur“ und „Kollaboration“ gehen dieser Frage nach, einmal im Hinblick auf die Institutionen, die „fit“ für Vielheit sein müssen, und zum anderen im Hinblick auf die Individuen, die angesichts der Verschiedenheit die Fähigkeit zur Zusammenarbeit benötigen.

Die Gemeinschaft muss die eigenverantwortlichen Individuen von ihrer Zugehörigkeit überzeugen: Während wir kollaborieren, erfinden wir uns selbst.

Kurzvita

Studium der Psychologie in Köln, Promotion in Pädagogik zum Thema Rassismus in Mainz. 1992 bis 1994 Redakteur der Zeitschrift „Spex“. 2003 – 2011 Tätigkeit als Moderator für WDR „Funkhaus Europa“. Beiträge in „tageszeitung“, „Die Zeit“, „Süddeutsche Zeitung“, „Freitag“, „Tagesspiegel“, „Literaturen“, „Texte zur Kunst“, etc.

2011/2012 Fellow am Piet Zwart Instituut der Willem de Kooning Akademie Rotterdam. Seit 2012 Lehrbeauftragter an der Universität St Gallen (HSG)

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