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Vom Schlechten des Guten
Warum sind die Menschen in den entwickelten Industrieländern in den letzten Jahrzehnten kaum glücklicher geworden, obwohl sich deren objektiven Lebensumstände deutlich verbessert haben? Mit der evolutionspsychologischen Beantwortung dieser Frage setzt sich das Roman Herzog Institut (RHI) in dieser Broschüre auseinander und bildet damit den Auftakt zu seinem neuen Schwerpunktthema „Wachstum, Wohlstand, Wohlbefinden“.
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Wachstum, Wohlbefinden und Wirtschaftspolitik
„Immer mehr macht – zumindest in Industriestaaten – zwar nicht unbedingt immer glücklicher, aber daraus folgt keineswegs ein Plädoyer für Nullwachstum“, betont der Starökonom Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Bruno S. Frey in der neuesten Publikation des Roman Herzog Instituts. Denn Wachstum schafft Arbeitsplätze, und wer arbeitet, ist deutlich glücklicher als jemand mit dem gleichen Einkommen, aber ohne Job. „Damit ist ein bedingungsloses Grundeinkommen kein Glücksbringer und sollte auch aus diesem Grund von der politischen Agenda verschwinden“, schlussfolgert Prof. Randolf Rodenstock, Vorsitzender des Roman Herzog Instituts. Um zu ergründen, welche Faktoren wirklich für unser Glücksgefühl verantwortlich sind, ist eine Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen von Wohlstand, Wachstum und Wohlbefinden unabdingbar. Fundierte Fakten und weitreichende Anregungen zum Thema bietet Ihnen diese RHI-Publikation.
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Wirtschaftswachstum und gute Entwicklung
Wozu wirtschaften wir? Auf diese Frage werden Menschen sehr unterschiedlich antworten. Prof. Dr. Hirata gibt alternative Denkanstöße, in dem er die Hintergründe der Kontroverse um das Wirtschaftswachstum analysiert, dabei die Stichhaltigkeit der Argumente der Wachstumsbefürworter und -kritiker überprüft und gängige Meinungen hinterfragt.
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Die Professionalisierung von CSR in Theorie und Praxis
Unternehmen erfüllen in der Marktwirtschaft eine elementare Funktion: Sie organisieren gesellschaftliche Wertschöpfung, indem sie viele Gruppen – angefangen bei den Kunden über die Beschäftigten und Zulieferer bis hin zu den Kapitalgebern – zum gegenseitigen Vorteil zusammenführen. Allerdings können Konflikte entstehen, wenn unterschiedliche Interessen aufeinanderprallen. Dann wird schnell die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen angemahnt, wobei unklar ist, worin diese eigentlich besteht. Markus Beckmann und Alexandra von Winning entwickeln ein schlüssiges Konzept von Corporate Social Responsibility, das theoretisch fundiert und zugleich praxisorientiert ist.
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Vertrauen in der Moderne
Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens hat das Roman Herzog Institut namhafte Wissenschaftler verschiedener Disziplinen – Demoskopie, Geschichte, Ökonomie, Psychologie, Soziologie, Wirtschaftsethik – zusammengebracht, um über die Rolle von Vertrauen in einer modernen, arbeitsteiligen Gesellschaft nachzudenken. Sie beschäftigen sich mit Themen wie „Wirtschaftsethik in der Vertrauenskrise“, dem „Grundriss einer gesellschaftlichen Entwicklung“ oder dem „Beitrag der Psychologie zur Überwindung von Reformwiderständen“. Ein Interview mit Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des Roman Herzog Instituts, sowie ein Überblick über die Themenvielfalt und Veröffentlichungen des RHI runden den Sammelband ab.
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Zwischen Gewinn und Verantwortung
Unternehmen werden in der Marktwirtschaft aufgefordert, sich moralisch zu verhalten. Doch sie können nicht für Lücken im Regelwerk unserer Wirtschaftsordnung geradestehen. Aber worin besteht die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen? Was leisten sie für die Allgemeinheit – und was sollten sie über ihr Kerngeschäft hinaus noch tun? Welche Verantwortung tragen die Konsumenten, und welche Rolle spielt der Staat? Antworten auf diese und weitere Fragen im Spannungsfeld von Moral und Rendite finden sich in dieser RHI-Information. Zehn klare Regeln fassen zusammen, wie Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden können.
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Die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen
Welche Forderungen der Gesellschaft an die Unternehmen sind berechtigt? Forderungen der Gesellschaft werden in mannigfacher Weise an Unternehmen herangetragen. Um berechtigte von nicht berechtigten Forderungen abzugrenzen, bedarf es einer praxistauglichen Konzeption, die mit dieser Publikation gegeben werden soll.
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Corporate Social Responsibility
In welchem Verhältnis stehen Gewinn und Moral? Das Roman Herzog Institut zeigt auf, inwiefern sie sich gegenseitig bedingen und daher einander nicht widersprechen.
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Was ist Corporate Social Responsibility (CSR)?
Eine anregende Diskussion mit einigen überraschenden Erkenntnissen. Diese Ausarbeitung macht den Auftakt zu einer Reihe von Beiträgen des RHI, die sich mit der gesellschaftlichen Verantwortung der Unternehmen auseinandersetzen. Unternehmen haben in einer Marktwirtschaft eine zentrale Funktion: Sie versorgen die Menschen mit Gütern und Dienstleistungen. Darüber hinaus werden aber weitere Wünsche an Unternehmen herangetragen. In der Öffentlichkeit werden diese unter dem angloamerikanischen Begriff der Corporate Social Responsibility (CSR) zusammengefasst. Doch was verbirgt sich hinter dieser Abkürzung CSR und was wünschen wir uns als Gesellschaft von den Unternehmen? Mit dieser Publikation sollen — statt einer erschöpfenden wissenschaftlichen Debatte — pragmatische Zugänge zum Thema CSR aufgezeigt werden. In einem ersten Schritt werden Denkanstöße und Impulse geliefert, und zwar als Antwort auf die vermeintlich einfache Frage: „Was ist CSR?“.
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Wie viel Familie verträgt die moderne Gesellschaft?
Unter welchen Bedingungen kann Familie heute noch funktionieren? Was bedeuten die grundlegenden Veränderungen in der Arbeitswelt für die Keimzelle unserer Gesellschaft? Und: Wie wichtig ist Familie uns heutzutage noch? Wirtschafts- und Sozialethiker, Sozialpsychologen, Soziologen und Ökonomen setzen sich mit diesen und weiteren Fragen auseinander. Sie beleuchten Aspekte wie die Lebens- und Arbeitszufriedenheit von Müttern und Vätern, die Ehe als staatliche Institution oder eine gerechte Familienpolitik. In einem interdisziplinären Fazit entwerfen die Autorinnen und Autoren ein modernes Familienkonzept in zehn Punkten.
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Die Zukunft der Gerechtigkeit
Ist Gerechtigkeit nur eine Worthülse? Zwölf aktuelle Thesen. Ob bei Hartz IV, Steuerreform oder Kindergeld – soziale Gerechtigkeit ist ein Thema, das immer wieder im Fokus der öffentlichen Diskussion steht. Welche Modelle von Gerechtigkeit die Menschen im Kopf haben und was den Kernbestand unseres Wissens hierüber ausmacht, diese und andere Fragen hat das Roman Herzog Institut in den vergangenen zwei Jahren intensiv bearbeitet. Die aktuelle Publikation stellt die wesentlichen Erkenntnisse der interdisziplinären RHI-Gerechtigkeitsforschung in zwölf Thesen vor.
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Mythen über die Mittelschicht
Viele vermeintliche Gewissheiten über die Mittelschicht lassen sich bei genauerem Hinsehen leicht widerlegen. Dies veranschaulicht die vorliegende Bestandsaufnahme des Roman Herzog Instituts. Sie setzt sich kritisch mit fünf Mythen über die Mittelschicht auseinander und zeigt auf, dass Statistiken oftmals einseitig interpretiert werden. Im Krisenjahr 2009 zählten mehr Menschen zur Mittelschicht als noch ein Jahr zuvor. Über den längeren Betrachtungszeitraum ab 1993 ist die Mittelschicht nahezu konstant geblieben – insgesamt gehören ihr rund zwei Drittel an. Professor Randolf Rodenstock: „Um die Mittelschicht in Deutschland steht es besser, als allgemein vermutet.“ Noch wichtiger als die Stabilität der Mittelschicht ist die Frage, wie der Aufstieg in die Mittelschicht leichter gelingen kann. Hierzu verdeutlichen die Autoren, dass die Chancen auf sozialen Aufstieg aus der unteren in die mittlere Einkommensschicht entscheidend vom Bildungsniveau abhängen und verbessert werden müssen.
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Ethische Grundlagen des Wirtschaftens
Die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft bilden die normative Grundlage für das Wirtschaften in Deutschland. Doch trotz aller Erfolge überwiegt in weiten Kreisen der Bevölkerung die Skepsis gegenüber unserer Wirtschaftsordnung. Diesen Vertrauensverlust nimmt Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des Roman Herzog Instituts, zum Anlass, um ihre positiven Aspekte herauszuarbeiten. Dazu gehören der deutlich gestiegene Wohlstand (das Pro-Kopf-Einkommen hat sich seit 1950 versechsfacht), die hochwertige medizinische Versorgung oder die höhere Lebenserwartung von Männern und Frauen. Gleichzeitig fordert Rodenstock Politik, Wirtschaft und jeden Einzelnen dazu auf, mehr Verantwortung zu übernehmen.
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Die Bedeutung der Gerechtigkeit
Argumente zu wirtschaftlicher Freiheit und Gerechtigkeit. Wie bringen wir wirtschaftliche Freiheit und sozialen Ausgleich zusammen? Worin manifestiert sich die Bedeutung der Gerechtigkeit? Wer den ideen-geschichtlichen und argumentativen Unterbau für die Beantwortung dieser Fragen sucht, wird in der aktuellen RHI-Position fündig. Prof. Dr. Wolfgang Kersting, politischer Philosoph und Leiter des Kieler Forums für Wirtschaftsethik und politische Philosophie, hat sich im Rahmen des RHI-Themenschwerpunkts „Gerechtigkeit“ vertiefend mit dem Begriff der Chancengerechtigkeit auseinander gesetzt. Seine Argumente verdeutlichen, warum es die Chancengerechtigkeit gegenüber der Verteilungsgerechtigkeit in den Vordergrund zu stellen gilt.
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Generationengerechtigkeit
Der Verteilungskampf ist auch zwischen den Generationen entbrannt. Für die einen leben die Alten auf Kosten der Jungen, Stichwort: Staatsverschuldung oder Umweltzerstörung. Für die anderen profitieren junge Menschen von dem Vermögen, das die ältere Generation nach dem Wiederaufbau erwirtschaftet hat. Diese Publikation befasst sich mit dem Thema Generationengerechtigkeit aus drei Blickwinkeln: der ökonomischen, der sozialen und der ökologischen Perspektive. Unter anderem geht es um die Nachhaltigkeit der sozialen Sicherungssysteme, die Benachteiligung bestimmter Bevölkerungsgruppen bei Bildung und Gesundheit oder die Ausbeutung natürlicher Ressourcen. Die RHI-Diskussion weist den Weg zu einer ausgeglichenen Generationenbilanz, damit auch unsere Nachkommen in Frieden und Wohlstand leben können.
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Fairness oder Effizienz?
Warum ist das Ansehen von Ökonomen in der Bevölkerung so schlecht? Die aktuelle Studie des Roman Herzog Instituts sagt: weil Experten und wirtschaftliche Laien konträre Weltbilder haben. Die Autoren haben für die Studie 80 Ökonomen befragt, die per Zufallsverfahren von der Mitgliederliste des Vereins für Socialpolitik ausgewählt wurden. Die Studie zeigt, dass viele Bürger Wirtschaftspolitik für ein Nullsummenspiel halten. Demnach verkennt die Mehrheit der Laien, dass effiziente Produktion das Volkseinkommen steigere. Die wohlfahrtssteigernde Wirkung von Wachstum wird verkannt. Warum vertrauen die Deutschen den Medizinern mehr als den Ökonomen? Antworten auf diese Fragen gibt Ihnen in einem Podcast an dieser Stelle Prof. Dr. Dominik H. Enste.
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Warum ist Gerechtigkeit wichtig?
Die Frage nach Gerechtigkeit durchzieht wie ein roter Faden unseren Alltag und unser gesellschaftliches Zusammenleben. Gerechtigkeit lässt sich nur schwer begreifen und noch schwerer für alle gleichzeitig durchsetzen. Ist die Sehnsucht nach Gerechtigkeit vielleicht nur ein Ideal? In dem aktuellen RHI-Buch finden Sie Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven nähern sich vier renommierte Wissenschaftler dem Thema Gerechtigkeit mit zahlreichen empirischen Beispielen. Die wesentlichsten Erkenntnisse der Studie führen die Autoren in einem interdisziplinären Fazit zusammen, welches das Thema in all seinen Facetten noch einmal aufgreift und den Blick für das übergeordnete Ganze schärft.
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Zwischen Gewinn und Gewissen
Die aktuelle päpstliche Sozialenzyklika „Caritas in veritate“ und die EKD-Unternehmerdenkschrift „Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive“ haben in der öffentlichen Debatte nicht immer die Aufmerksamkeit erfahren, die ihnen gebührt. Diese Diskussion greift die Ergebnisse eines Streitgesprächs zwischen den renommierten Theologen Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Huber und Weihbischof Dr. Bernd Uhl und Wirtschaftsethikern auf. Die Publikation enthält zahlreiche, differenzierte Anregungen zu Orientierungspunkten in Wirtschaft und Gesellschaft und vertieft den Zusammenhang von Nächstenliebe und wirtschaftlichem Handeln.
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