Veröffentlichungen des RHI
Publikationen
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Transformationen der Demokratie
Die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine machen deutlich, dass ein Nachdenken über die Regeln unseres Zusammenlebens immer wieder von Neuem stattfinden muss. Mit der vorliegenden Arbeit möchten wir Sie zum Nach-, Vor- und Neudenken über Demokratie und ihre sich ständig verändernden Rahmenbedingungen einladen.
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Soziale Ungerechtigkeit in Deutschland
Die Frage nach sozialer Gerechtigkeit ist ein zentrales Element der Gesellschaft. Doch nur wenige Menschen besitzen ein klares Gerechtigkeitskonzept. Welche Vorurteile und Fakten zur sozialen (Un)Gerechtigkeit dominieren die öffentliche Diskussion? Wie kann gesellschaftlicher und ökonomischer Wohlstand gefördert werden? Randolf Rodenstock gibt mit der aktuellen RHI-Publikation Antworten auf diese Fragen und lädt Sie ein, über das Thema Gerechtigkeit nachzudenken.
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Wie gelingt Führung in Staat und Gesellschaft?
Weltweit verschieben sich die politischen und wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse. Turbulente Entwicklungen der letzten Jahre wie die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise, der arabische Frühling oder die NSA-Affäre rücken die Frage nach erfolgreicher politischer Führung in den Mittelpunkt. Der vorliegende RHI-WissensWert fasst die Thesen von Gunther Schmid, Experte für Internationale Politik und Sicherheit, zur globalen Machtverschiebung zusammen. Ergänzt werden seine Ausführungen um aktuelle Daten und Fakten sowie eine interaktive Grafik. Wie Führung in Staat und Gesellschaft noch gelingen kann, das erklären der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein in der Mediathek und der Rechtswissenschaftler Jens Kersten in der RHI-Information, Nr. 14.
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Born to be a Leader?
Erfolgreiche Führungskräfte sind nicht gleichzeitig auch gute Führungskräfte. Führungsziele und -erfolge können auch durch unethisches Verhalten erreicht werden. Der Ruf nach ethischen Führungskräften wird immer lauter, die Gewinnorientierung und Menschlichkeit in Einklang bringen. Werden solche Führungskräfte geboren oder können wir auf deren Entwicklung Einfluss nehmen? Antworten auf dieses von der Führungsforschung nach wie vor unterbeleuchtete Thema finden Sie in dieser RHI-Publikation. Aufgezeigt wird, dass die Ausbildung von Führungskräften noch klarer als ein lebenslanger Entwicklungsprozess zu begreifen ist, der bereits in der Kindheit und im Jugendalter beginnt.
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Roman Herzog zum 80. Geburtstag
Am 5. April 2014 wurde Bundespräsident a. D. Roman Herzog 80 Jahre alt. Sein reformerisches Denken und entschiedenes Eintreten für eine freiheitliche Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung sind wegweisend für die inhaltliche Ausrichtung des RHI. Den Geburtstag seines Schirmherrn und Namensgebers hat das RHI zum Anlass genommen, einen Blick zurück auf die Stationen seines Lebens zu werfen – auf seine beispiellose Karriere als Jurist und Politiker, die ihn bis an die Spitze Deutschlands führte. Untrennbar mit seiner Biografie ist die Geschichte der Bundesrepublik verbunden, von ihren Anfängen nach 1945 über Wiederaufbau und Wirtschaftswunder bis hin zu Wiedervereinigung und europäischem Einigungsprozess. Die Publikation verknüpft die Vita Roman Herzogs mit seinem gesellschaftlichen Engagement und seinen persönlichen Eigenschaften:
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Freiheit zwischen Medien, Macht und Meinung
Facebook, Twitter und Co. verändern den öffentlichen Diskurs: Sie ermöglichen eine größere Vielfalt und innovative Formate, erschließen neue Zielgruppen und bieten neue Formen der Interaktion. Allerdings sorgen sie auch für Übertreibung, Verrohung und Aufgeregtheit. Im digitalen Zeitalter kann einseitige Stimmungsmache bis hin zu Hetzkampagnen die Meinungsfreiheit bedrohen.
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Die Marktwirtschaft und ihre intellektuellen Kritiker
Haben die Verfechter der Marktwirtschaft die Deutungshoheit über unsere Wirtschaftsordnung verloren? Fundamentale Kritik an der Sozialen Marktwirtschaft zieht sich wie ein roter Faden durch die öffentliche Debatte. In ihrer Untersuchung analysieren Karl Homann und Corinna Gruber die zentralen Argumente der Kritiker und überprüfen deren Relevanz in einer Metakritik. Dabei arbeiten sie die systemimmanente moralische Qualität der Marktwirtschaft heraus.
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Wie viel Gerechtigkeit ist möglich?
Einer Allensbach-Umfrage aus dem Jahr 2013 zufolge halten mehr als zwei Drittel der Deutschen die wirtschaftlichen Verhältnisse bei uns für ungerecht. Andererseits liegt Deutschland im internationalen Vergleich auf einem der vorderen Plätze. Wie gerecht geht es denn nun hierzulande zu? Auf einem interdisziplinären Workshop des Roman Herzog Instituts kamen Philosophen, Ökonomen, Psychologen und Soziologen zu dem Ergebnis: alles in allem ganz gut. Schlecht sieht es im Vergleich zu anderen Industriestaaten allerdings bei der Chancengerechtigkeit aus. Vor allem Defizite im Bildungsbereich sind dafür verantwortlich, dass schulischer und später auch beruflicher Erfolg stark vom sozialen Status abhängen. Die Wissenschaftler raten dazu, solche Fehlentwicklungen ernst zu nehmen, da sonst das Vertrauen der Menschen in das Gemeinwesen erschüttert wird.
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Wie frei sind wir?
Beim 8. Salonstreitgespräch des Roman Herzog Instituts erörterten Experten das Wesen der Freiheit: Für den Neurowissenschaftler Gerhard Roth, Direktor des Instituts für Hirnforschung der Universität Bremen, ist der freie Wille nur eine Illusion. Ihm zufolge beruht menschliches Handeln auf neuronalen Prozessen, die nicht absichtlich gesteuert werden können. Der Soziologe Michael Zöller hingegen sieht die Entscheidungsfreiheit als notwendige Voraussetzung für unser Gemeinwesen und Rechtssystem: Nur wenn man von der Verantwortung des Einzelnen für sein Tun und seine individuelle Schuldfähigkeit ausgehen kann, können Regelverstöße geahndet werden. Reinhard Merkel, Strafrechtler und Rechtsphilosoph an der Universität Hamburg, verwies darauf, dass es eine freiheitliche Gesellschaft ohne Risiko nicht geben kann, und kritisierte die zunehmenden Einschränkungen der Freiheit zugunsten von Sicherheit.
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Ideen entwickeln, Initiative ergreifen, Zukunft gestalten
Krisen gehören zur Marktwirtschaft wie die Erkältung zum Winter. | Die Fehler der Infrastrukturpolitik reichen von Stuttgart 21 über den Berliner Flughafen bis hin zur Elbphilharmonie und den hohen Energie-Subventionen. | Bildung ist das Zukunftsthema – sowohl in den Schulen als auch in den Unternehmen. Bei der Bildung von Kindern und Jugendlichen muss der Staat für mehr Chancengerechtigkeit sorgen.
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Führung im Wandel
Diese Übersicht fasst zentrale, seit längerem diskutierte und aktuell relevante Führungskonzepte zusammen und skizziert deren Bedeutung mit Blick auf die Megatrends. Neueste Studien zeigen, dass entgegen vielfach geäußerten Meinungen Aspekte wie Arbeitsplatzsicherheit, höheres Gehalt, wenig Stress oder nette Kollegen für viele Befragte in Deutschland weniger wichtig für die Arbeitszufriedenheit sind als das Verhältnis zum Chef und dessen Unterstützung. Aber hier gibt es in Deutschland noch großen Nachholbedarf. Denn tatsächliche Unterstützung durch den Vorgesetzten erfahren hierzulande nur 69 Prozent der Befragten gegenüber 81 Prozent im EU-Durchschnitt. Die vorliegende RHI-Diskussion skizziert zunächst die Herausforderungen, vor denen Führungskräfte heute stehen und beschreibt, mit welchen Erwartungen vonseiten der Mitarbeiter sie konfrontiert werden. Daraufhin wird aufgezeigt, wie Führungskräfte diesen Erwartungen trotz Marktdruck und Megatrends gerecht werden können und warum dies für den Unternehmenserfolg immer wichtiger wird. Verschiedene Führungstheorien können Impulse geben, den eigenen Führungsstil zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Dabei könnten die Kenntnis der Einflussfaktoren auf Führung und die Erkenntnis helfen, dass Führung sich schon immer gewandelt hat und es nicht den einen, perfekten Führungsstil gibt.
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Glück und seine Bedeutung für die Wirtschaft
Seit Menschengedenken streben wir nach Glück. Was Glück allerdings ausmacht – darüber gibt es schon immer ganz unterschiedliche Auffassungen. Der Philosoph Wilhelm Schmid unterscheidet zwischen Zufallsglück, Wohlfühlglück und dem Glück der Fülle. In unserer Wohlstandsgesellschaft suchen die Menschen permanent und überall nach Glück, etwa in der Arbeit oder in der Liebe. Aber was ist, wenn man dabei einmal nicht glücklich ist und dies für längere Zeit? Für wichtiger als Glück hält Schmid daher den Sinn. Erkennt man diesen, lassen sich schwierige, unglückliche Zeiten durchstehen. Doch was tun, wenn den Menschen in der modernen, arbeitsteiligen Wirtschaft der Sinn verloren geht? Antworten auf diese und weitere Fragen finden sich in dem vorgelegten Essay.
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Das RHI-Kompendium
Ein crossmedial aufbereitetes Nachschlagewerk, in dem Sie alle Themen und Publikationen des Roman Herzog Instituts finden. Das RHI-Kompendium bietet einen Überblick über die vielfältigen Forschungsergebnisse aus über einem Jahrzehnt. Darüber hinaus kann es durch sein Stichwortverzeichnis schnelle und effiziente Hilfestellung bei der Suche nach einem gewünschten Thema beziehungsweise einer Publikation bieten. Das Buch ist thematisch geordnet und jede Publikation ist jeweils auf einer Seite zusammengefasst. Wenn Sie sich für eines dieser Themen mehr Zeit nehmen wollen, dann folgen Sie einfach den abgedruckten QR-Codes – so gelangen Sie zur vollständigen Publikation auf unserer Website. Lassen Sie sich inspirieren!
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Vertrauen, Wohlstand und Glück
Vor dem Hintergrund der europäischen Wirtschaftskrise diskutieren namhafte Ökonomen wie Carl Christian von Weizsäcker, Karlheinz Ruckriegel oder Bruno S. Frey über das komplexe Verhältnis von Wirtschaftswachstum, Wohlstand und Zufriedenheit. Zudem geht es um (Selbst-)Vertrauen beim Einzelnen, auf Unternehmensebene und auf Staatsebene. Ein Interview mit dem damaligen Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft Philipp Lahm und ein Aufsatz des Philosophen Wilhelm Schmid über den „Glücksbringer Vertrauen“ ergänzen die Publikation um persönliche Einsichten.
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Führung anders denken
In Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung wird Führung in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft immer komplexer. Der demografische Wandel stellt die Unternehmen vor weitere Herausforderungen – Stichwort: Fachkräftemangel – und verlangt vom Management neue Führungsqualitäten. Es kommt immer mehr darauf an, Mitarbeiter zu eigenverantwortlichem Handeln zu motivieren und für die Unternehmensziele zu begeistern. Dies kann nur gelingen, wenn wir mehr über Führung wissen – angefangen von ihren ethischen Grundlagen bis hin zu verschiedenen Führungsstilen. Beim 11. Fachsymposium des Roman Herzog Instituts diskutierten Fachleute und Führungskräfte über Führungsfragen quer durch alle gesellschaftlichen Bereiche, zum Beispiel Politik, Fernsehen, Unternehmen, Kindergarten, Bundeswehr, Orchester- oder Klinikleitung.
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Entzauberung der Führungsmythen
Eine Lektüre, die unterschiedlichste Führungsmythen benennt und erläutert und zum Nachdenken, Erkennen und Enttarnen anregt. In der hier vorgelegten Arbeit des Roman Herzog Instituts wird den mythischen Vorstellungen über Führung auf den Grund gegangen. Dabei wird deutlich, dass der vereinfachte Umgang mit Führung durchaus eine Entsprechung im modernen Managementverständnis besitzt, was möglicherweise auch die Hartnäckigkeit solcher Überzeugungen erklären kann. Umso dringender ist vonnöten, sich von selbstverständlich klingenden Thesen in der Diskussion um Führung zu verabschieden und all jene Vorstellungen hierüber zu relativieren, die falsch, fraglich, einseitig oder ideologisch motiviert sind. Der hier vorgelegte Essay verdeutlicht, wie wichtig es ist, Führung mutig anders zu denken. Das bedeutet, vermeintliche – gar allein auf die Führungsperson abzielende – Erfolgsrezepte zu ignorieren und stattdessen zu sensibilisieren für den Kontext und die Eigenheiten, die mit Führung verbunden sind.
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Glücksfaktor Arbeit
Welchen Einfluss hat Arbeit auf die individuelle Lebenszufriedenheit? Ist es möglich, mithilfe einer Veränderung der Arbeitsgegebenheiten die Lebenszufriedenheit positiv zu beeinflussen? Die Autoren gehen den Fragen zum Zusammenhang zwischen Arbeits- und Lebenszufriedenheit nach. Sie untersuchen dabei unter anderem, welche Bedeutung der Berufswahl, der Autonomie im Beruf, der Aufstiegsmobilität und der Arbeitsplatzsicherheit hinsichtlich der Zufriedenheit zukommt. Ziel des Roman Herzog Instituts ist es, mit dieser Veröffentlichung Impulse zu liefern, die im Diskurs um die Zukunft der Arbeit von Nutzen sein können.
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Zum Glück wachsen
Wie gut ist das BIP als Gradmesser für Wohlbefinden tatsächlich? Geht Wachstum notwendiger Weise mit steigender Ressourcenverwendung einher? Stimmt die Behauptung, dass Einkommensungleichheit in einem Land zu geringerer Lebenszufriedenheit führt? Das RHI geht diesen „Weisheiten“ auf den Grund. Die Themengebiete, die uns Menschen direkt betreffen, scheinen prädestiniert für eine große Varianz an Meinungen und für die Entstehung von Mythen und vermeintlichen „Weisheiten“. Das Roman Herzog Institut geht mit der vorliegenden Diskussion sieben von diesen „Weisheiten“ auf den Grund. Es werden empirische Untersuchungen herangezogen, mit denen sich Bestätigungen oder Widerlegungen dieser Weisheiten ergeben. Gleichzeitig finden Sie in dieser Publikation Verweise auf die Ausführungen der RHI-Experten, die gemeinsam zum Themenauftakt „Wachstum, Wohlstand, Wohlbefinden“ bei einem interdisziplinären Workshop am RHI diskutiert haben.
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