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Würde, Einkommen und Arbeit
Soziale Marktwirtschaft – Ein Verstoß gegen die Menschenwürde? Neben dem Recht auf Arbeit wird in jüngster Vergangenheit in der politischen Diskussion immer wieder gefordert, dass auch Geringqualifizierte Chancen auf eine Beschäftigung haben und dafür einen Lohn bekommen sollen, der existenzsichernd ist. Die vorliegende Publikation geht daher erstens der Frage nach, ob in einer Sozialen Marktwirtschaft die Festlegung von Mindestlöhnen möglich und sinnvoll ist. Zweitens wird – auch unter ethischen und philosophischen Gesichtspunkten – diskutiert, ob ein Lohn, der die Existenz nicht sichert, bei gleichzeitiger Gewährung von Sozialtransfers gegen die Menschenwürde verstößt. Als Fazit wird festgehalten, dass die Soziale Marktwirtschaft besonders gut geeignet ist, den Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen – wenn man die Prinzipien beachtet, die ihr zugrunde liegen.
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Der Zukunft den Weg bahnen
In Deutschland wie auch rund um den Globus hat sich die Unternehmenslandschaft in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten grundlegend verändert, gerieten alte Industriegiganten ins Wanken, entstanden neue Dienstleistungssparten, haben Firmen innovative, branchenübergreifende Formen der Zusammenarbeit entwickelt und ihre Präsenz im Ausland massiv verstärkt. Dieser Strukturwandel in seinen verschiedenen Facetten soll in der vorliegenden Publikation näher beleuchtet werden. Ausgehend von einer kurzen Beschreibung der wichtigsten Trends, wird der Frage nach den Ursachen für die strukturellen Veränderungen der Wirtschaft nachgegangen. Zu den strukturellen Verschiebungen haben sowohl die Verbraucher mit ihren Konsumpräferenzen als auch die sich verändernden Produktionsbedingungen der Unternehmen ihr Scherflein beigetragen – und auch der Einfluss der Globalisierung darf keinesfalls unterschätzt werden. Daran anschließend werden die vielschichtigen Auswirkungen der sich wandelnden Wirtschaft aufgezeigt – etwa auf die Beschäftigungsentwicklung, die Formierung industrieller Zentren, den Außenhandel, die Einkommen oder die Entwicklung der Verbraucherpreise. Dabei wird gezeigt, dass der Strukturwandel nicht immer reibungslos verläuft und daher auch die Bundesregierung ebenso wie die Führungsriegen der Bundesländer immer wieder auf den Plan ruft. Was die Politik zur Abfederung und Begleitung der strukturellen Umbrüche tun kann und vor allem, was sie tunlichst lassen sollte, wird deshalb im letzten Abschnitt dieser Broschüre beschrieben.
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Was macht einen Unternehmer erfolgreich?
Erfolgreiche Unternehmer sind der zentrale Bestandteil einer Marktwirtschaft, die Wohlstand und Wachstum mehren will. Was aber macht einen Unternehmer erfolgreich? Diese Publikation nennt persönliche und familiäre Merkmale ebenso wie die Bedeutung des Bildungssystems hinsichtlich ihres Einflusses auf erfolgreiches Unternehmertum. Dieter Lenzen gibt in dieser RHI-Information einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die Umstände, die einen Menschen zu einem erfolgreichen Unternehmer machen. Wesentliche Faktoren sind die Familie und die individuelle Begabung ebenso wie motivationale, affektive, kognitive und soziale Persönlichkeitsfaktoren. Diese Persönlichkeitsmerkmale stellen zwar eine grundlegende Voraussetzung für unternehmerischen Erfolg dar, sie können und müssen aber durch Bildung und Ausbildung der Menschen herausgearbeitet werden. Dafür bedarf es nach Meinung des Autors einer gründlichen Reform des deutschen Bildungssystems. Dazu zählen unter anderem neue Lernmethoden in den Schulen, die Weiterbildung der Lehre sowie die Modernisierung aktueller Unterrichtsinhalte.
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Innovation braucht Bildung
Wie können kreative Köpfe in unserem Land gefördert werden? Hinter jeder genialen Erfindung steht ein genialer Mensch. Und obwohl viele der großen technischen Errungenschaften letztlich zu einem großen Teil auch dem Zufall zu verdanken sind, entscheidet das Bildungssystem eines Landes wesentlich, wie viele kreative Köpfe an neuen Ideen arbeiten. Der ehemalige Präsident der Max-Planck-Gesellschaft plädiert dabei dafür, nicht zu früh auf Spezialisierung und gezielte Förderung zu setzen, sondern ein breites Netz an Bildungsangeboten auszulegen, um die Talente der jungen Menschen bestmöglichst zu fördern.
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Ethik in der Marktwirtschaft
Untersuchungen aus ethisch-philosophischer Perspektive. Die Grundwerte der Marktwirtschaft geraten in unserer Gesellschaft immer mehr in die Kritik. Karl Homann, Professor für Philosophie und Ökonomik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, untersucht in diesem Beitrag die Marktwirtschaft aus ethisch-philosophischer Perspektive. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lehnt Markt und Wettbewerb laut Umfragen ab. Die Marktwirtschaft gilt als unsolidarisch und moralisch bedenklich. Die öffentliche Diskussion wird weitgehend von dem Vorurteil beherrscht, Marktwirtschaft mit Gewinnstreben und Wettbewerb sei unsolidarisch, und das zeige sich vor allem am Verhalten der großen Unternehmen. Karl Homann unternimmt es, mit belastbaren Argumenten von der sittlichen Qualität der Marktwirtschaft und der Tätigkeit der Unternehmen zu überzeugen – bei allen Defiziten, die empirisch zu beklagen sind: Er behandelt die moralische Qualität des marktwirtschaftlichen Systems, die „Ethik der Unternehmen in der Marktwirtschaft“. Er beklagt aber auch die Defizite realer Marktwirtschaften, weil diese Mängel in der Lage sind, die ethische Akzeptanz der Marktwirtschaft und der Unternehmenstätigkeit nachhaltig zu untergraben.
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Ethische Grundlagen einer gerechten Wirtschaftsordnung
Aus Sicht der deutschen Wirtschaft legt Randolf Rodenstock, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., die Grundwerte und aktuelle Fehlentwicklungen der Sozialen Marktwirtschaft dar und entwirft eine Vision, wie unsere Gesellschaft über mehr Wettbewerb und Freiheit in Zukunft auch wieder mehr soziale Gerechtigkeit gewinnen könnte. Ausgehend von der Überzeugung, dass die Soziale Marktwirtschaft die gerechteste aller derzeit möglichen Wirtschaftsordnungen ist, geht Rodenstock auf die Verantwortung des Einzelnen und der Unternehmen in der Gesellschaft ein. Er zeigt auf, dass viele Kritikpunkte am derzeitigen Wirtschaftssystem aus der mangelnden persönlichen Ethik des Einzelnen entstehen und setzt auf mehr Eigenverantwortung und Freiräume, um Markt und Ethik wieder zu versöhnen.
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Plädoyer für ein Leitbild für Deutschland
Viele Fragen, zwei Ökonomen und ein Versuch der Antwort — so lautet das Programm dieser Broschüre des Roman Herzog Instituts. Die beiden bekannten Wirtschaftswissenschaftler Michael Hüther und Thomas Straubhaar versuchen darin der Frage nachzugehen, warum in unserer Gesellschaft die Freiheit weniger fasziniert als das Versprechen auf soziale Absicherung — und was die wirklichen Vorzüge der liberalen Freiheit sind. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und der Leiter des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) suchen in diesem Beitrag nach Antworten auf die großen ökonomischen Fragen Deutschlands. Sie stellen dem Mangel an konsens- und zukunftsfähigen gesellschaftspolitischen Vorstellungen ihren Entwurf einer freiheitlichen Gesellschaft gegenüber. Sie fordern einen neuen Gesellschaftsvertrag, der an den Grundsätzen der Ordnungspolitik orientiert ist, um den Bürgern maximale Freiheit bei einer notwendigen Grundsicherung gegen die Risiken des Lebens zu bieten.
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Wachstumsfaktor Innovation
Innovationen sind der Motor der Volkswirtschaft und der Grundstein für Wachstum und Wohlstand. Das Roman Herzog Institut analysiert in diesem Buch das Umfeld erfolgreicher Innovationen und beleuchtet dabei die Rolle von Staat, Regionen und Unternehmen. Gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln unternimmt das Roman Herzog Institut den Versuch, das Thema Innovation als unbestritten zentralen Wachstumsfaktor einer industrialisierten Volkswirtschaft auszuleuchten. Innovationen sollen dabei in einem Gesamtkontext analysiert werden. Denn gute Ideen zu finden, ist zwar notwendige Voraussetzung für Innovationen, aber erst die Bedingungen im betrieblichen und regionalen Umfeld machen aus der Idee tatsächlich auch eine volkswirtschaftlich wirksame Neuerung. Zudem bestimmen gesellschaftliche Normen, Traditionen und Gewohnheiten ebenso wie der Bestand und die Qualität des Humankapitals nicht nur das Potenzial für neue Ideen, sondern auch den Rahmen für deren Umsetzung. In den meisten Publikationen zum Innovationsgeschehen wird bisher der innovationspolitische Dreiklang – die betriebliche, regionale und gesamtwirtschaftliche Dimension von Innovation – nicht systematisch betrachtet. Allzu oft werden die betriebs-, regional- und volkswirtschaftlichen Debatten über die Bedingungen und die Folgen von Innovationen separat voneinander geführt. Doch letztlich sind sie nur drei Dimensionen einer Innovations-Trias: Auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene ermöglichen innovative Produkte und Dienstleistungen die Erschließung neuer Absatzmärkte und tragen so zum Einkommens- und Beschäftigungswachstum bei. Diese Innovationen entstehen und diffundieren jedoch nicht überall in gleichem Maße, sondern vielmehr konzentriert in innovativen Regionen, von denen Wachstumsimpulse an das Umland ausgehen. Ursächlich für diese räumliche Differenzierung sind wiederum eigennutzmotivierte innovierende Unternehmen, die vor Ort in eine innovationsförderliche öffentliche Infrastruktur eingebettet sind. Aus Sicht der Unternehmen sind Innovationen eine Determinante erfolgreicher Geschäftspolitik, für die sie mit Wettbewerbsvorteilen am Markt belohnt werden. Dieser Dreiklang wird in dem vorliegenden Buch systematisch analysiert.
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Vom Land der Ideen zum Land der Innovationen
Die Innovationslandschaft zeigt sich in der Bundesrepublik von zwei sehr unterschiedlichen Seiten: Einerseits werden in Deutschland so häufig wie in kaum einem anderen Land Ideen entwickelt und zum Patent angemeldet, andererseits werden außergewöhnlich viele Patente nicht zur Marktreife gebracht. Diese Publikation nimmt die staatlichen Rahmenbedingungen für Innovationen in Deutschland unter die Lupe. Nach einer allgemein verständlichen Darstellung und Analyse des deutschen Innovationssystems wird gezeigt, wie der Staat die Rahmenbedingungen für Innovationen verbessern kann. Darüber hinaus werden die Rolle des Bildungssystems und die strenge Regulierung von Arbeits- und Produktmärkten genauer untersucht und mit Beispielen aus anderen Industriestaaten kontrastiert.
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Soziale Marktwirtschaft
Was sind die Grundwerte unseres Wirtschaftssystems? Was ist eigentlich die Soziale Marktwirtschaft und welche Vorteile bietet sie uns gegenüber anderen Wirtschaftssystemen? Dieser Beitrag des Roman Herzog Instituts setzt sich mit den Grundwerten unseres Wirtschaftssystems auseinander. In der aktuellen Debatte über das Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft scheinen deren Grundwerte diffus, beliebig und austauschbar zu sein. Dabei können die konstituierenden und regulierenden Grundprinzipien der Wirtschaftspolitik von Walter Eucken noch heute als Wegweiser für die Gestaltung der Wirtschaftsordnung dienen. Ausgangspunkt ist die individuelle Freiheit innerhalb einer Wettbewerbsordnung, die um (Partizipations-)Gerechtigkeit und Solidarität ergänzt werden muss. Zur Kontrastierung und Akzentuierung möglicher Wirtschaftsordnungen werden in diesem Beitrag außerdem die Vor- und Nachteile der Sozialen Marktwirtschaft, der marktwirtschaftlichen Ordnung der USA und der sozialistischen Wirtschaftsordnung in China einander gegenübergestellt.
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Förderung unternehmerischer Innovation in Deutschland
Die Förderung von Innovationen ist eine legitime Aufgabe des Staates, da Innovationen die Grundlage für Wachstum und Wohlstand einer Gesellschaft bilden. Die Innovationspolitik in Deutschland ist breit aufgestellt, weist in ihrer Unübersichtlichkeit aber eine Reihe von Schwächen auf. Diese Publikation macht konkrete Vorschläge für eine Verbesserung. Die Analyse des deutschen Innovationssystems hat gezeigt, dass das Geflecht der historisch gewachsenen Förderlandschaft an vielen Stellen ineffizient und vor allem für die Unternehmen undurchsichtig ist. Die in diesem Beitrag gemachten Vorschläge zur Innovationsförderung in Deutschland zielen darauf ab, die Transparenz der bestehenden Fördermöglichkeiten für interessierte Unternehmen zu erhöhen, mittelfristig die Förderung weniger technologiespezifisch auszurichten und die verschiedenen Programme zu bündeln.
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Psychologie der Innovationen in Organisationen
Erkenntnisse der Psychologie fließen bisher nur selten in die Gestaltung von Innovationsprozessen in Unternehmen ein. Dabei können sie mitentscheidend für den Erfolg von Innovationsprojekten sein. Diese Publikation stellt wesentliche psychologische Aspekte des Innovationsgeschehens dar und liefert praxisnahe Instrumente, um eine erfolgreiche Innovationskultur im Unternehmen zu etablieren. Die Motivation der Mitarbeiter, ein ethisch fundiertes Führungsverhalten und ein kompetenter Umgang mit Fehlern sind grundlegend für ein erfolgreiches Innovationsmanagement. So wichtig es ist, eine Mischung unterschiedlicher Charaktere ins Team einzubinden, so entscheidend sind auch die Festlegung auf eine gemeinsame Wertehaltung und die Förderung von Exzellenz. Dabei stellen die grundlegenden Prinzipien den Rahmen dar, in dem die Innovationsprozesse stattfinden. Förderliche Faktoren sind beispielsweise Unterstützung, Anerkennung, Aufgabenautonomie und organisationale Gerechtigkeit. Die in der Publikation dargestellten Faktoren können direkt in die Praxis übertragen und auf gesellschaftlicher Ebene verbreitet werden.
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Perspektive 2050
Im Auftrag des Roman Herzog Instituts haben Wissenschaftler des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln umfassend die Hintergründe der demografischen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft untersucht. Das Themenspektrum reicht dabei von den Ursachen der niedrigen Geburtenraten über die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, die sozialen Sicherungssysteme, die Umwelt, Kapitalmärkte etc bis hin zu Implikationen für das demokratische System.
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