Veröffentlichungen des RHI
Publikationen
Finden Sie die richtigen Inhalte
Recht auf Aufstieg
In Deutschland hält man den Weg vom Tellerwäscher zum Millionär für äußerst steinig. Jeder zweite Deutsche sieht harte Arbeit nicht als primären Faktor für Erfolg im Leben an. Doch der Schein trügt: Sozialer Aufstieg findet in starkem Maße durch Leistung im Job statt. Diese Studie widmet sich der Analyse sozialer Mobilität und zeigt auf, dass der Hälfte der Geringverdienenden von 1995 innerhalb der folgenden zwölf Jahre ein Aufstieg in eine höhere Einkommensschicht gelang. 17 Prozent schafften sogar den Sprung in die höchste Einkommensklasse. Damit stehen wir dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten in Nichts nach.
Zur Publikation
„Recht auf Arbeit“
Ein Recht auf Arbeit lässt sich in einer Marktwirtschaft nicht festschreiben. Gleichwohl ist es ökonomisch und politisch sinnvoll, die Frage der Zugangsgerechtigkeit umfassender zu beleuchten. Denn eine der zentralen Aufgaben unserer Gesellschaft ist es, Sorge zu tragen, dass möglichst jeder am Arbeitsleben teilnehmen kann. Im Rahmen des aktuellen Themenschwerpunkts „Gerechtigkeit“ geht diese RHI-Diskussion der Frage nach, unter welchen Bedingungen dieses anspruchsvolle Ziel erreicht werden kann. Der wichtigste Befund: Die flexiblere Gestaltung entsprechender Rahmenbedingungen führt unbestritten zu mehr Teilhabegerechtigkeit.
Zur Publikation
Was ist Gerechtigkeit – und wie lässt sie sich verwirklichen?
Wer die Gerechtigkeitstrommel am lautesten schlägt, findet die größte Aufmerksamkeit. Nachhaltige und zukunftsweisende Antworten auf die Frage „Was ist gerecht?“ sucht man in den öffentlichen Diskussionen dabei vergeblich. Das Roman Herzog Institut widmet sich in der aktuellen RHI-Ausarbeitung diesem Anliegen. Namhafte Gerechtigkeitsexperten wie Prof. Dr. Stefan Liebig und Prof. Dr. Wolfgang Kersting bieten Ansätze an, die eine Grundlage für einen umfassenden Dialog zum RHI-Themenschwerpunkt Gerechtigkeit bilden.
Zur Publikation
Ökonomik und Theologie
Der Einfluss christlicher Gebote auf Wirtschaft und Gesellschaft ist das Thema dieser Position des Roman Herzog Instituts. Ein Philosoph und zwei Ökonomen diskutieren Übereinstimmungen und Widersprüche zwischen wirtschaftlichem und christlichem Handeln. Steht die Theologie und die Ökonomik in einem fundamentalen Widerspruch zueinander? Oder kann uns gerade die Verknüpfung theologischer und marktwirtschaftlicher Verhaltensnormen auf zukunftsweisende Wege aus der Krise führen, die jenseits der aktuellen Rettungspläne einzuschlagen sind? Antworten auf diese Fragen liefert die aktuelle RHI-Publikation. Sie zeigt auf, wie moralische Ideale unter den Bedingungen moderner Gesellschaften gelebt werden können. Für eine solche konstruktive Lösung ist es erforderlich, dass die Sprachlosigkeit zwischen Ökonomen und Theologen ein Ende findet.
Zur Publikation
Gesundheit und Gerechtigkeit in Deutschland
Gesundheit ist neben Bildung das wichtigste Fundament für einen erfolgreichen Start in das Arbeitsleben. Doch sind die Chancen für Kinder und Jugendliche, sich gesund zu entwickeln, gerecht verteilt? Welchen Einfluss hat das Gesundheitsverhalten der Eltern? Ist das Vorbild wichtiger als das Einkommen? Basierend auf den Ergebnissen einer Volkswirtin vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln und eines Soziologen vom Robert Koch Institut zeigt die vorliegende RHI-Diskussion auf, welche Faktoren maßgeblich sind für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Der wichtigste Befund: Gesundheit ist nicht so sehr eine Frage des Geldes, sondern vielmehr des Vorbildes.
Zur Publikation
Des Kaisers neue Kleider?
Prof. Dr. Werner Abelshauser hinterfragt in seiner Publikation für das Roman Herzog Institut unter dem Titel „Des Kaisers neue Kleider?“ kritisch die Geschichte der Sozialen Marktwirtschaft. Die Soziale Marktwirtschaft ist gegenwärtig einer Zerreißprobe ausgesetzt. Einerseits ist sie als Konzept so attraktiv, dass sich nahezu alle wirtschaftspolitischen Akteure in unserem Lande zu ihr bekennen. Andererseits sinkt ihr Ansehen bei den Bürgern seit geraumer Zeit dramatisch, sodass nur noch jeder dritte Deutsche vorbehaltlos hinter ihr steht. Gleichzeitig muss das Modell der Ordnungspolitik vor dem Hintergrund der globalen Finanzmarktkrise wachsenden Ansprüchen gerecht werden, die gerade von ihr einen Lösungsansatz erwarten. Umso dringender ist es, nach dem Zustand der Sozialen Marktwirtschaft zu fragen, wie er heute ihre Möglichkeiten und Grenzen bestimmt. Nur eine klare Diagnose kann zu einer Therapie führen, die ihr Ansehen stärkt und ihre Wirksamkeit verbessert. In dieser Publikation nimmt sich Prof. Dr. Werner Abelshauser der historischen Perspektive der Sozialen Marktwirtschaft an.
Zur Publikation
Die Zukunft der Arbeit
Dieser Band fasst die Schlussfolgerungen aus dem Jahressymposium 2008 des Roman Herzog Instituts zur Zukunft der Arbeit zusammen. Dabei geht es um die Funktionen der Erwerbsarbeit in unserer Gesellschaft, um neue Arbeitsmodelle und um die Rahmenbedingungen, welche das Geschehen am Arbeitsmarkt beeinflussen. Die Publikation basiert auf den Beiträgen der Ökonomen Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Patrick M. Liedtke, Generalsekretär der Geneva Association for the Study of Insurance Economics, und Jörg Schwitalla, Personaldirektor der MAN AG, sowie auf den Vorträgen des Soziologen Prof. Dr. Dr. Stefan Hradil von der Johannes Gutenberg Universität Mainz, des Gerontologen Prof. Dr. Andreas Kruse von der Universität Heidelberg, der Leiterin des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser in München, Annemarie Gerzer-Sass, und des Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes, Prälat Dr. Peter Neher.
Zur Publikation
Lebenszyklusorientierung und veränderte Personalaltersstrukturen
Der demografische Wandel erfordert neue Maßnahmen und Arbeitsmodelle. Mit Lebenszyklusorientierung und einer veränderten Personalaltersstruktur beschäftigt sich der Altersspezialist Prof. Dr. Andreas Kruse in dieser Publikation für das Roman Herzog Institut. Er entwirft Arbeitsmodelle der Zukunft angesichts der Herausforderungen des demografischen Wandels. Deutschland steht aufgrund des demografischen Wandels der Gesellschaft vor gravierenden Veränderungen: Die Belegschaften werden im Durchschnitt immer älter, gleichzeitig wird es immer schwieriger werden, genügend qualifizierten Nachwuchs zu rekrutieren. Was bedeuten diese Entwicklungen für die Personalarbeit der Unternehmen? Wie gehen wir in den Betrieben mit diesen Herausforderungen um? Immer noch besteht – nicht selten auch bei den Mitarbeitern selbst – die Tendenz, das siebte Lebensjahrzehnt mit mangelnder beruflicher Leistungsfähigkeit gleichzusetzen und aus diesem Grunde statt für eine Verlängerung eher für eine Verkürzung der Berufstätigkeit zu plädieren. Der Gerontologe Kruse setzt diesem Bild seine Erkenntnisse der Alternsforschung entgegen und plädiert für eine sinnvolle Nutzung der Ressourcen Älterer und eine Ausrichtung der Arbeit und Weiterbildung am Lebenszyklus der Beschäftigten.
Zur Publikation
Eine Perspektive für die Soziale Marktwirtschaft?
Ansichten, Analysen und Argumente – pro und contra. Diese Diskussion des Roman Herzog Instituts stellt kontroverse Fragen an ein umstrittenes (Gesellschafts-)Konzept von morgen. Vier renommierte Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen stellen ihre Ansichten, Analysen und Argumente für oder gegen ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ für alle Bürger vor. Die Publikation basiert auf dem intensiven Gedankenaustausch, den das Roman Herzog Institut bei seinem Salongespräch am 28. Mai 2008 in München anregte. Die Diskutanten haben ihre Positionen des Streitgesprächs und ihre Erkenntnisse aus der Debatte für diese Publikation aufbereitet und zusammengestellt. Prof. Dr. Thomas Straubhaar, wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer des Hamburgischen WeltWirtschafts-Instituts (HWWI), stellt seine Argumente vor, warum das bedingungslose Grundeinkommen mehr als ein sozialutopisches Konzept ist. Dr. Steffen J. Roth, wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln sowie des Otto-Wolff-Instituts für Wirtschaftsordnung, lehnt hingegen ein bedingungsloses Grundeinkommen entschlossen ab. Er hinterfragt, ob es sich hierbei um eine sympathische Sozialutopie oder einen neuen Weg zur Knechtschaft in der Gesellschaft handelt. Prof. Dr. Elke Mack, Professorin für Christliche Sozialethik und Sozialwissenschaften an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt, hinterfragt das bisherige System in Deutschland aus christlich-ethischer Perspektive. Sie stellt ihre Überlegungen zu einem subsidiären und aktivierenden Grundeinkommen vor. Prof. Dr. Detlef Fetchenhauer, Professor für Wirtschafts- und Sozialpsychologie an der Universität zu Köln, sieht wiederum in seinen Anmerkungen zur Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens aus psychologischer Perspektive Probleme in den durch dieses System gesetzten Anreizen. Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des Roman Herzog Instituts, führt diese interdisziplinären Ansätze zusammen und gibt einen Überblick über die Leitlinien der Diskussion.
Zur Publikation
Welche Zukunft hat die Soziale Marktwirtschaft?
„Deutschland neu denken“ – Ergebnisse des RHI-Jahressymposiums 2007. Das Jahressymposium des Roman Herzog Instituts widmete sich im Herbst 2007 unter dem Titel „Deutschland neu denken“ der Sozialen Marktwirtschaft. Der Tagungsband enthält die Vorträge der neun hochrangigen Referenten sowie eine Einführung von Prof. Dr. Roman Herzog. Gastgeber und Altbundespräsident Roman Herzog zeichnet in seinen einführenden Worten die Ängste und Sorgen der Bevölkerung angesichts von Wettbewerbsdruck und Globalisierung nach und verweist auf die positiven Antworten, welche die Soziale Marktwirtschaft geben könne. Die folgenden Beiträge der Referenten und Diskussionsteilnehmer Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des Roman Herzog Instituts, Christian Veith, Senior Vice President der Boston Consulting Group, Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Dieter Frey, geschäftsführender Direktor des Department Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Ingo Pies, Inhaber des Stiftungslehrstuhls für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Jochen Ihler, Regionalvorstand der Commerzbank AG in Frankfurt am Main sowie Kurt Faltlhauser, seinerzeitiger Bayerischer Staatsminister der Finanzen, zeigen verschiedene Ansätze, um die Soziale Marktwirtschaft stärker in der gesellschaftlichen Akzeptanz zu verankern.
Zur Publikation
Psychologische Konsequenzen der Euro-Einführung
Die Einstellung der Bevölkerung zum Euro. Über die Auswirkungen der Euro-Einführung ist viel diskutiert worden – auch über die Stimmung in der Bevölkerung. Welche psychologischen Konsequenzen waren mit der neuen Währung verbunden? Dieser Frage geht dieser Beitrag nach. Konkret wird gezeigt, wie sich die Einführung des Euro auf die Einstellung der Deutschen gegenüber der neuen Währung, auf ihre Wahrnehmung von Preisänderungen sowie auf ihre Vergleiche mit D-Mark-Preisen auswirkte. Wie sich zeigt, entwickeln die Deutschen dem Euro gegenüber zwar eine zunehmend positive Einstellung, aber nach wie vor vermissen sie die D-Mark. Viele überschätzen die Preissteigerungen in Euro – zum Teil in illusionärem Ausmaß. Das liegt vor allem daran, dass die Deutschen schon vor der Euro-Einführung einen Preisschub erwarteten und bei den flüchtigen Preisvergleichen ihre Prophezeiung als Ausgangsbasis benutzten. Wer dem Euro gegenüber negativ eingestellt war, hat Preissteigerungen während der Euro-Einführung stärker wahrgenommen als ein Euro-Befürworter. Zudem verzerrt die Umrechnung von D-Mark in Euro bei vielen das Urteil.
Zur Publikation
Was ist dran an der Globalisierungskritik?
Eine differenzierte Diskussion der Vor- und Nachteile der Globalisierung. Die Globalisierung wird in Deutschland seit geraumer Zeit kontrovers diskutiert. Die Skepsis in der Bevölkerung hat dabei deutlich zugenommen – und tatsächlich bringt die Globalisierung auch manche Risiken mit sich. Doch spricht vieles dafür, dass gerade Deutschland als Exportweltmeister und offene Volkswirtschaft stark von der internationalen Arbeitsteilung profitiert. Diese Publikation zeichnet ein differenziertes Bild der Vor- und Nachteile der Globalisierung. Die internationale Arbeitsteilung hat sich vor allem seit Mitte der 1980er Jahre stark intensiviert. Neue Akteure sind mit China, Indien und den früheren Ostblockstaaten in den Ring getreten. Das globale Arbeitsangebot hat sich dadurch vervielfacht und der Konkurrenzdruck auf dem Weltmarkt ist gestiegen. Das hat vielfältige Wirkungen auf Deutschland wie auch auf andere Industrie- und Entwicklungsländer – von der Arbeitsplatzverlagerung, über den Exportboom bis hin zur Entwicklung der globalen Ungleichheit. Dieser Diskussionsbeitrag des Roman Herzog Instituts nimmt zentrale Thesen der Globalisierungskritiker zum Ausgangspunkt und bewertet diese im Lichte wissenschaftlicher Erkenntnisse. Ist die Globalisierung wirklich ein Jobkiller, dem vor allem die Geringqualifizierten hilflos ausgeliefert sind? Macht sie die Armen immer ärmer und die Entwicklungsländer zu Verlierern im weltweiten Raubtier-Kapitalismus? Verliert der Staat gegenüber den global aufgestellten Wirtschaftskonzernen immer mehr an Macht? Sind die multinationalen Unternehmen nur auf möglichst billige Löhne aus und beuten so die Arbeiter in den Entwicklungsländern aus? Ist die Angst vieler Menschen vor dem sozialen Abstieg wirklich in erster Linie auf die Globalisierung zurückzuführen? Oder muss die Globalisierung oft nur als Sündenbock herhalten, obwohl die Wurzeln des Problems ganz woanders liegen? Auf diese und weitere Fragen gibt diese Studie fundierte Antworten.
Zur Publikation
Zwischen Gier und Moral
Unternehmenslenker haben einen schlechten Ruf. In den Schlagzeilen der Medien dominieren die Meldungen über Massenentlassungen, Korruption und überzogene Gehälter von Vorstandsbossen. Was ist dran an der Kritik an der Marktwirtschaft? Dominik H. Enste geht differenziert auf die einzelnen Vorwürfe gegen die Marktwirtschaft ein. Er listet gestützt auf Meinungsumfragen die wesentlichen Urteile und Vorurteile gegen die Marktwirtschaft auf und stellt ihnen Fakten und vielschichtige Zusammenhänge gegenüber. So entsteht ein differenziertes Bild vom Wirtschaftsgeschehen und es wird deutlich, warum moralisches Handeln auch im Sinne der Wirtschaft selbst liegt.
Zur Publikation
Die Professionalisierung der Gesellschaft
Entwicklungstrends rund um die Arbeitswelt von morgen. Aufgrund des technischen Fortschritts verändert sich unsere Arbeitswelt praktisch mit jedem Tag: Je einfacher die Tätigkeit, desto mehr wird menschliche Arbeitskraft heute durch Technik ersetzt – und parallel dazu steigt die Nachfrage nach hochqualifizierten Fachkräften. Diese Publikation gibt Einblicke in die sich abzeichnenden Entwicklungstrends des Arbeitsmarktes. Der technische Fortschritt ist ein maßgeblicher Bestimmungsfaktor für die zunehmende Bedeutung von Dienstleistungen. Denn herstellende Tätigkeiten werden zwar produktiver, aber auch seltener. An ihre Stelle treten einerseits Arbeiten, die für Produktivitätssteigerungen durch Technologie weniger zugänglich sind, und andererseits solche, die sich mit der Entwicklung und Herstellung arbeitssparender Technologien befassen. Für die Arbeitsgesellschaft hat dieser Strukturwandel weitreichende Folgen. Nicht nur, dass die Beschäftigungsmöglichkeiten für Arbeitnehmer mit geringer Qualifikation zusehends schwinden und umgekehrt Menschen mit hohen und seltenen Qualifikationen gefragt sind wie nie zuvor. Der Wandel der Arbeitswelt spiegelt sich auch in der Vielfalt der Beschäftigungsformen wider. Dominierte einst das traditionelle Modell des lebenslangen Arbeitsplatzes, gibt es heute eine ganze Reihe von Alternativen: befristete und unbefristete Teilzeit, geringfügige Beschäftigung, Zeitarbeit. All das hat wiederum Aus- und Rückwirkungen auf die Gesellschaft, auf die Art und Weise, wie wir in Zukunft arbeiten und leben, in welchen Berufen wir arbeiten und welche Produkte wir herstellen. Solch grundlegende Veränderungen werden von den einen als große Herausforderung empfunden, andere fühlen sich von ihnen eher bedroht. Die Diskussion des Roman Herzog Instituts greift die wesentlichen Trends und Fragen rund um die Arbeitswelt von morgen auf.
Zur Publikation
Arbeitswelt im Wandel
Vier Megatrends mit Fakten, Analysen und Schlussfolgerungen. Mit der Demografie, dem Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft, der Globalisierung und der Individualisierung der Arbeit wirken derzeit vier Megatrends auf die Arbeitswelt ein. Was für Schlüsse lassen sich aus der Analyse dieser Trends für die Arbeitswelt von morgen ziehen? Dr. Stefan Hardege vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln zeichnet in dieser Publikation für das Roman Herzog Institut die großen Entwicklungslinien der Arbeitswelt nach. Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen und Gesellschaft morgen arbeiten werden. Dazu werden die vier Megatrends mit vielen Fakten belegt und analysiert und daraus Schlüsse für den Wandel der Arbeitswelt gezogen. Im zweiten Teil der Publikation werden Handlungsempfehlungen zu den Bereichen Erwerbsbeteiligung, Flexibilität, Sozialstaat und Bildung abgeleitet.
Zur Publikation
Bedingungsloses Grundeinkommen
Manche Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens fordern ein gebündeltes Transfereinkommen eher aus pragmatischen, ökonomischen Gründen. Andere hingegen verfolgen visionäre bis utopische Vorstellungen einer Gesellschaft. Dr. Dominik H. Enste vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln stellt die verschiedenen Denkansätze vor und geht der Frage nach, wie diese „grundlosen“ Einkommen Wirtschaft und Gesellschaft verändern würden. Der Umstieg von den heute üblichen Sozialleistungen auf das bedingungslose Grundeinkommen entspricht nach Ansicht zahlreicher Ökonomen einer Herztransplantation, die nur im äußersten Notfall riskiert werden sollte. Dagegen genüge zur Verringerung der Intransparenz und der hohen Bürokratiekosten im bestehenden Umverteilungssystem womöglich schon eine Fitnesskur für den Sozialstaat. Aber Ökonomen sehen die Welt generell mit anderen Augen als der Durchschnittsbürger – und auch anders als Journalisten und Lehrer. Die Begeisterung für ein Grundeinkommen ist demnach bei vielen Menschen groß und eine differenzierte Analyse, die über rein ökonomische Überlegungen hinausgeht erscheint sowohl notwendig als auch lohnenswert. Ziel der Publikation ist es, kritisch zu hinterfragen,
Zur Publikation
Demografischer Wandel
Was sind die Folgen und welche Maßnahmen müssen ergriffen werden? Der demografische Wandel wird weitreichende Folgen für unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem haben. In diesem Beitrag wird untersucht, welche Folgen der demografische Wandel für den Arbeitsmarkt hat und welche politischen und unternehmerischen Maßnahmen ergriffen werden sollten, um auf den absehbaren Arbeitskräftemangel zu reagieren. In dieser Broschüre werden zunächst die wichtigsten Hintergründe und Konsequenzen des demografischen Wandels aufgezeigt sowie das Potenzial jener Menschen ausgeleuchtet, die zukünftig unseren Wohlstand erwirtschaften werden. Anschließend wird der Frage nachgegangen, was wir tun können, um den absehbaren Mangel an Arbeitskräften kurzfristig zu beheben? Wie kann und muss Deutschland agieren, um den Lebensstandard seiner Bevölkerung zu sichern und wenn möglich langfristig sogar zu steigern? Welche politischen und unternehmerischen Strategien sind anzuwenden, damit sich die deutsche Volkswirtschaft in Zeiten von immer mehr und immer schlagkräftigeren Konkurrenten behaupten kann?
Zur Publikation
Die Einstellung zur Sozialen Marktwirtschaft
Diese Informationsbroschüre beleuchtet die Frage, was die Bürger in Deutschland von der Sozialen Marktwirtschaft halten. Dabei stehen die Ergebnisse einer Befragung der Bürger zur Sozialen Marktwirtschaft im Mittelpunkt dieser Studie. Welche Faktoren beeinflussen die Einstellung zur Sozialen Marktwirtschaft positiv oder negativ? Die Einstellung der Bürger zur Sozialen Marktwirtschaft hat sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Die vorliegende Broschüre stellt die Frage nach den Ursachen dieser Verschlechterung. Die RHI-Information gibt zunächst einen kurzen Überblick über den Stand der Forschung, um dann Umfrageergebnisse zu den Einstellungen der Bürger zur Sozialen Marktwirtschaft zu erläutern. Es werden Faktoren identifiziert, die ausschlaggebend für die Einstellung zur Sozialen Marktwirtschaft sind, beispielsweise der Patriotismus oder die Einstellung zur Demokratie. Abschließend werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Einstellung zu unserem Wirtschaftssystem verbessert werden kann.
Zur Publikation