Juristin
Hannah Ruschemeier
Kurzportrait
Hannah Ruschemeier ist deutsche Juristin für Öffentliches Recht und Hochschullehrerin. Von 2008 bis 2013 studierte sie Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie an der National and Kapodistrian University Athen. Anschließend war sie von 2014 bis 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo sie 2018 mit einer Arbeit zum Thema „Der additive Grundrechtseingriff“ promoviert wurde. Von 2017 bis 2019 absolvierte sie ihr Rechtsreferendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Düsseldorf, mit Stationen bei der Europäischen Kommission und am Bundesverfassungsgericht, und schloss 2019 mit dem Zweiten Staatsexamen ab.
Ab 2020 arbeitete sie am Center for Advanced Internet Studies (CAIS) in Bochum, zunächst als Forschungsreferentin im Projekt „Künstliche Intelligenz in Staat und Verwaltung“ und anschließend als Principal Investigator Rechtswissenschaften, während sie ihr Habilitationsprojekt „Der digitale Rechtsstaat“ bei Prof. Mario Martini an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer verfolgte. Seit Mai 2022 war sie Juniorprofessorin für Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Recht der Digitalisierung und Datenschutzrecht an der FernUniversität in Hagen. Seit August 2025 forscht und lehrt sie als Professorin für Öffentliches Recht an der Universität Osnabrück; ihre Schwerpunkte liegen im Öffentlichen Recht, dem Recht der Digitalisierung und im Europarecht. Sie ist zudem Mitherausgeberin der Zeitschrift Legal Tech im Nomos Verlag.
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