Wirtschaftswissenschaftler
Peter Eppinger
Kurzportrait
Peter Eppinger hat Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Tübingen und München studiert und promovierte 2018 in Tübingen. Für seine Dissertation erhielt er den „Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft“ des Roman Herzog Instituts. Forschungsaufenthalte führten ihn an die Harvard University und an das Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, an die University of Michigan in Ann Arbor (alle USA) sowie an die Tsinghua University in Peking (China). Er ist Mitglied im CESifo-Forschungsnetzwerk des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung München.
Peter Eppinger lehrt und forscht zum Themenfeld der internationalen Wirtschaftsbeziehungen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen außenwirtschaftliche Themen wie die Auswirkungen des internationalen Handels auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Organisation von multinationalen Unternehmen und die Auswirkungen von Finanzkrisen auf den Welthandel. Aktuell beschäftigt er sich mit der Resilienz globaler Lieferketten, dem Schutz intellektuellen Eigentums in Schwellenländern sowie den ökonomischen Auswirkungen handelspolitischer Konflikte.
„Eine zentrale Herausforderung unserer Zeit ist es, die internationale Arbeitsteilung effizient, integrativ und nachhaltig zu gestalten.“
Schwerpunkte
Im Fokus der Forschung von Dr. Peter Eppinger stehen internationale Wirtschaftsbeziehungen, insbesondere der Außenhandel und die Aktivitäten multinationaler Unternehmen. Seine Arbeiten haben unter anderem
– gezeigt, dass die Verlagerung von Dienstleistungen ins Ausland Jobs in deutschen Unternehmen geschaffen hat,
– die Effizienzgewinne der optimalen Organisation multinationaler Unternehmen in China quantifiziert,
– und die positive Entwicklung spanischer Exporte in der Finanzkrise beleuchtet.
Seine aktuelle Forschung befasst sich mit der internationalen Ausbreitung von Schocks durch globale Wertschöpfungsketten und multinationale Unternehmensnetzwerke, sowie mit dem Schutz von intellektuellem Eigentum in globalisierten Produktionsprozessen.