Historikerin
Kathrin Klausmeier
Kurzportrait
Kathrin Klausmeier, geboren 1986 in Leinefelde, ist deutsche Geschichtsdidaktikerin. Sie studierte 2004 bis 2009 Deutsch und Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und schloss mit dem ersten Staatsexamen ab. Von 2012 bis 2016 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte der Ruhr-Universität Bochum, unter anderem im Forschungsverbund „Historical Thinking – Competencies in History“ (HiTCH).
Nach dem Referendariat in Dortmund und einer Tätigkeit am Graduiertenkolleg „Die DDR und die europäischen Diktaturen nach 1945″ in Jena wurde sie 2019 dort bei Anke John mit einer Arbeit über Schülervorstellungen von der DDR promoviert. Parallel unterrichtete sie bis 2022 als Studienrätin am Neuen Gymnasium Bochum und war anschließend im Rahmen ihres Habilitationsprojekts als Studienrätin im Hochschuldienst an der Ruhr-Universität Bochum tätig; hinzu kamen Lehraufträge in Aachen, Jena, Bochum und Paderborn. Von 2022 bis 2024 war sie Juniorprofessorin für Didaktik der Geschichte an der Universität Leipzig, seit 2024 zugleich Gastwissenschaftlerin an der Queen’s University Belfast.
Seit Oktober 2024 ist Klausmeier Universitätsprofessorin für Didaktik der Geschichte an der Universität Göttingen. Forschungsschwerpunkte sind DDR- und Transformationsgeschichte, Demokratiebildung, empirische Lehr-Lernforschung sowie digitales und kontrafaktisches historisches Lernen. Sie ist Mitherausgeberin der Reihe „Historische Bildung und Public History“ und tritt als Expertin für Geschichtsvermittlung in Medien und auf Podien auf.