„Recht als Waffe“
Neu! Wissenschaftliches Abendforum
Das Roman Herzog Institut hatte am 14. Juli 2026 mit der Publikationsvorstellung „Recht als Waffe. Wie juristische Kriegführung liberale Demokratien gefährdet – Lehren aus dem Beispiel Taiwan“ zum wissenschaftlichen Abendforum eingeladen.
Im moderierten Gespräch stellte Prof. Dr. Dirk Schmidt, Politikwissenschaftler an der Universität Trier, seine für das Roman Herzog Institut verfasste Publikation vor.
Im Fokus: Das Recht instrumentell als Waffe einzusetzen, ist eine in Europa bislang weniger diskutierte, aber besonders perfide Taktik der hybriden Kriegführung. Heute werden Kriege nicht nur mit Panzern und Kampfjets geführt. Zu den Taktiken hybrider Kriegführung gehören Sabotage und Spionage, Cyberangriffe, Wahlmanipulation und Desinformation in den sozialen Medien. Zunehmend nutzen manche Staaten auch das Recht als Waffe, um ihren Machtbereich auszuweiten. Am Beispiel des China-Taiwan-Konflikts erläuterte Dirk Schmidt, was die sogenannte Rechtskriegführung bedeutet.
Moderiert wurde das Gespräch von Dr. Martin Lang, Geschäftsführer Roman Herzog Institut und Tina Maier-Schneider, Wissenschaftliche Referentin Roman Herzog Institut.
Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und wird auf dem RHI-YouTube-Kanal veröffentlicht.