Vom Nullsummenspiel zur Wachstumsperspektive
Gerechtigkeit anders denken
Kernaussagen
- Beim Nullsummenspiel können wir nur gewinnen, was wir anderen nehmen. Mit dieser „Nullsummenbrille“ blicken wir auch auf Fragen der Gerechtigkeit – und das provoziert Widerstände.
- Die einfachste Lösung, um solche Widerstände zu vermeiden, ist es, Ressourcen, Chancen und Möglichkeiten zulasten Abwesender zu verteilen.
- Wir übersehen dabei die Chance auf gemeinsame Vorteile und ignorieren die Interessen künftiger Generationen.
Kurzinformation
In einer Welt knapper Ressourcen müssen Güter, Lasten und Chancen fair verteilt werden – dieses Verständnis von Gerechtigkeit prägt unser gesellschaftliches und politisches Handeln. Danach ist Gerechtigkeit ein Nullsummenspiel, bei dem Gewinne und Verluste sich ausgleichen: Was der eine bekommt, verliert ein anderer.
Der Autor Marius Drozdzewski fordert zu einer neuen Perspektive auf: Viele vermeintlich begrenzte Ressourcen können wir durch vorteilhafte gesellschaftliche Interaktion erweitern. An die Stelle erzwungener Umverteilung tritt freiwillige Kooperation – etwa durch den Tausch von Gütern und Dienstleistungen.
So würde aus einer stagnierenden Gesellschaft eine, die durch Zusammenarbeit, Innovation und Fortschritt zur Gerechtigkeit wächst.
Bibliografische Angaben
Jahr
2025
Thema
Demokratie, Gerechtigkeit
Publikationsformat
Position
Tags
Gerechtigkeit, Soziale Ordnung