Seit Menschengedenken streben wir nach Glück. Was Glück allerdings ausmacht – darüber gibt es schon immer ganz unterschiedliche Auffassungen. Der Philosoph Wilhelm Schmid unterscheidet zwischen Zufallsglück, Wohlfühlglück und dem Glück der Fülle. In unserer Wohlstandsgesellschaft suchen die Menschen permanent und überall nach Glück, etwa in der Arbeit oder in der Liebe. Aber was ist, wenn man dabei einmal nicht glücklich ist und dies für längere Zeit? Für wichtiger als Glück hält Schmid daher den Sinn. Erkennt man diesen, lassen sich schwierige, unglückliche Zeiten durchstehen. Doch was tun, wenn den Menschen in der modernen, arbeitsteiligen Wirtschaft der Sinn verloren geht? Antworten auf diese und weitere Fragen finden sich in dem vorgelegten Essay.