Amerikanist
Michael Butter
Kurzportrait
Michael Butter ist deutscher Amerikanist und gilt als einer der profiliertesten Experten für die Erforschung von Verschwörungstheorien. Nach dem Abitur 1996 am Hellenstein-Gymnasium Heidenheim studierte er von 1997 bis 2003 Anglistik, Germanistik und Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und schloss mit dem Ersten Staatsexamen sowie der Magisterprüfung ab.
Von 2004 bis 2007 folgte ein Promotionsstudium der Amerikanistik an der Universität Bonn, das er bei Sabine Sielke mit einer Dissertation über die Hitler-Figur in der amerikanischen Literatur abschloss. Ab April 2008 war er Junior Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS). 2012 habilitierte er sich an der Universität Freiburg. Seit 2014 ist Butter W3-Professor für Amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen.
Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Verschwörungstheorien, die Kolonialzeit und Frühe Republik der USA, Populismus, Populärkultur, Film und Fernsehen, Heldenkonstruktionen sowie die amerikanische Kultur nach dem 11. September 2001. Seit 2018 ist er zudem stellvertretender Vorsitzender des europäischen COST-Forschungsverbunds zur vergleichenden Analyse von Verschwörungstheorien.
Butter ist Autor mehrerer Monografien, darunter „Plots, Designs, and Schemes“ und „Nichts ist, wie es scheint“, und zudem ein gefragter Interviewpartner in Medien.
Fotocredit: Eberhard Karls Universität Tübingen