Rechtswissenschaftlerin
Frauke Rostalski
Kurzportrait
Frauke Rostalski ist Rechtswissenschaftlerin, Rechtsphilosophin und Hochschullehrerin. Ab dem Wintersemester 2004/05 studierte sie Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg und legte dort 2009 das Erste Juristische Staatsexamen ab. Seit April 2009 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin von Georg Freund am Institut für Kriminalwissenschaften tätig. Unter seiner Betreuung promovierte sie im Dezember 2011 mit der Arbeit „Gesinnung und Straftat. Besinnung auf ein rechtsstaatliches Strafrecht“ zur Dr. iur. Ihren juristischen Vorbereitungsdienst am Landgericht Marburg schloss sie 2013 mit dem Zweiten Staatsexamen ab.
Von September 2016 bis Mai 2017 forschte Rostalski als Postdoktorandin an der State University of New York at Buffalo zu Anklagestrategien US-amerikanischer und deutscher Strafverfolgungsbehörden. Im Juli 2017 habilitierte sie sich an der Philipps-Universität Marburg mit der Arbeit „Der Tatbegriff im Strafrecht“. Im November desselben Jahres promovierte sie an der Universität Jena mit der philosophischen Arbeit „Das Natürlichkeitsargument bei biotechnologischen Maßnahmen“. 2018 wurde sie auf den Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Universität zu Köln berufen; seit August 2018 hat sie ihn inne. Seit Oktober 2018 ist sie geschäftsführende Direktorin des Instituts für Strafrecht und Strafprozessrecht. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen an den Schnittstellen von Strafrecht, Medizin und Ethik sowie bei den Folgen Künstlicher Intelligenz für Recht und Moral.
Foto: Pascal Bünning