Roman Herzog

Prof. Dr. Roman Herzog wurde 1934 in Landshut geboren. Der habilitierte Jurist mit Schwerpunkt Staatsrecht gelangte über einige viel beachtete Hochschulstationen schließlich ins höchste Staatsamt. Roman Herzog amtierte von 1994 bis 1999 als siebter Staatspräsident der Bundesrepublik Deutschland.
In seiner Zeit als Präsident des Bundesverfassungsgerichtes galten Roman Herzogs Urteile als wegweisend für die Entwicklung der deutschen Politik. An welcher Stelle Prof. Herzog auch stand: Er mischte sich ein, stellte seine Erfahrung und seinen Sachverstand zur Verfügung – vor allem aber rüttelt er mit Vorliebe an allen nicht mehr zeitgemäßen und daher hinderlichen Strukturen, die unserer Gesellschaft den Weg in eine friedliche, gesunde und erfolgreiche Zukunft erschweren. Roman Herzog ist ein unbestechlicher Denker und ein Freund klarer Ansagen. Er hinterfragt gründlich und genießt es durchaus, dabei immer wieder unbequem zu sein.
In all den Jahren seines Wirkens haben die Menschen nicht nur sein großes Wissen, sondern auch seine Geradlinigkeit, seine Weltoffenheit, seinen Humor und seine Bodenständigkeit schätzen gelernt. Roman Herzog genießt einen hohen Sympathiewert quer durch alle politischen und gesellschaftlichen Gruppierungen. Unvergessen vor allem seine berühmte »Ruck«-Rede, mit der er das überfällige Aufbrechen verkrusteter Strukturen in der Bundesrepublik anmahnte. Genau diesem Tenor fühlt sich das Institut verpflichtet, das seinen Namen trägt.
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