Kernbotschaften von Roman Herzog

Auszüge aus der Rede Roman Herzogs beim Eröffnungssymposium des ROMAN HERZOG INSTIUTS 2003 in München.
- Wir können angesichts des demografischen Wandels nicht mehr lange mit Reformen warten.
- Es muss der Abbau der Staatsverschuldung kommen.
- Es muss ein Übergang wenigstens zu einer teilweisen Kapitaldeckung bei Renten- und Krankenversicherung kommen, was auch nicht ohne zusätzliche finanzielle Lasten geht.
- Die Globalisierung bringt uns, wenn wir nicht weiter voran kommen, wenn wir nicht schneller voran kommen, wenn wir nicht effektiver werden, nur zusätzliche Schwierigkeiten von außen.
- Positiver Wandel setzt Innovationen voraus, permanente Innovation. Damit Innovation durch die Wirtschaft überhaupt möglich wird, müssen wir die Wirtschaft von unendlich vielen Zwängen befreien, denen sie im Augenblick ausgesetzt ist.
Man kann das auf zwei Grundbegriffe zusammenziehen: Bildungspolitik auf der einen Seite und Freiheit für wirtschaftliche Neugestaltung auf der anderen.
Das Zeitfenster, das uns für Reformen zur Verfügung steht, wird enger.
Wir müssen die Probleme jetzt und heute angehen, damit wir nicht die Zukunft unserer Kinder verspielen.
Anfragen können Sie an das Büro richten:
Bundespräsident a. D.
Prof. Dr. Roman Herzog
Im Stahlbühl 20
74074 Heilbronn
Telefon: 07131 - 39 52 160
Telefax: 07131 - 39 52 168
E-Mail: buerobprherzog(at)gmx(dot)de
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"Immer mehr macht – zumindest in Industriestaaten – zwar nicht unbedingt immer glücklicher, aber daraus folgt keineswegs ein Plädoyer für Nullwachstum“, betont der Starökonom Prof. Bruno S. Frey in der neuesten Publikation des Roman Herzog Instituts. Denn Wachstum schafft Arbeitsplätze und wer arbeitet, ist deutlich glücklicher als jemand mit dem gleichen Einkommen, aber ohne Job. „Damit ist ein bedingungsloses Grundeinkommen kein Glücksbringer und sollte auch aus diesem Grund von der politischen Agenda verschwinden“, schlussfolgert Prof. Randolf Rodenstock, Vorsitzender des Roman Herzog Instituts.
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