Die Zukunft der Arbeit
Die Arbeitswelt befindet sich in einem starken Wandel. Die demografische Entwicklung, die Globalisierung, der Trend zur Dienstleistungsgesellschaft und der Trend zu einer zunehmend individualisierten Arbeitswelt verändern die Arbeitsprozesse, das Umfeld, in dem die Unternehmen agieren und die Belegschaften selbst. Das löst viele Unsicherheiten aus und fordert von den Menschen Mut, sich für Neues zu öffnen.

Das ROMAN HERZOG INSTITUT möchte vor diesem Hintergrund einen Beitrag dazu leisten, die sich abzeichnenden Veränderungen und großen Entwicklungstrends zu verstehen und Handlungskonzepte für die verschiedenen gesellschaftlichen Belange zu entwickeln. Die Arbeit des Instituts gliedert sich in drei Bereiche:
Die Gesellschaft von morgen: Die bisherigen Arbeiten untersuchen den demografischen Wandel und seine Folgen in unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft.
Die Unternehmen von morgen: Über Interdisziplinäre Fragestellungen sucht das Institut nach einem tragfähigen Zukunftsentwurf vor allem im Bereich Innovationen und Strukturwandel.
Ethik in der Sozialen Marktwirtschaft: Welche Elemente können in Zeiten der Globalisierung und zunehmender Internationalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft stabilisierend wirken? Die Antworten auf diese Fragen werden in diesem Schwerpunkt untersucht.
Aktuelle Publikationen
Glücksfaktor Arbeit
Welchen Einfluss hat Arbeit auf die individuelle Lebenszufriedenheit? Ist es möglich, mit Hilfe einer Veränderung der Arbeitsgegebenheiten die Lebenszufriedenheit positiv zu beeinflussen?
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Vertrauen in der Moderne
Je größer das Vertrauensniveau in einer Gesellschaft, d.h. je mehr sich Menschen gegenseitig vertrauen und je mehr den Institutionen vertraut wird, desto größer der Wohlstand im Land. Dass qualifizierte Arbeitnehmer mit Vertrauen und Optimismus in die Zukunft schauen können, ist ein weiteres Ergebnis, das im Buch "Vertrauen in der Moderne" anlässlich zehn Jahren RHI aufgezeigt wird.
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Wachstum, Wohlbefinden und Wirtschaftspolitik
"Immer mehr macht – zumindest in Industriestaaten – zwar nicht unbedingt immer glücklicher, aber daraus folgt keineswegs ein Plädoyer für Nullwachstum“, betont der Starökonom Prof. Bruno S. Frey in der neuesten Publikation des Roman Herzog Instituts. Denn Wachstum schafft Arbeitsplätze und wer arbeitet, ist deutlich glücklicher als jemand mit dem gleichen Einkommen, aber ohne Job. „Damit ist ein bedingungsloses Grundeinkommen kein Glücksbringer und sollte auch aus diesem Grund von der politischen Agenda verschwinden“, schlussfolgert Prof. Randolf Rodenstock, Vorsitzender des Roman Herzog Instituts.
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