Ziele und Aufgaben des Instituts

Das ROMAN HERZOG INSTITUT fühlt sich in erster Linie den reformerischen Anliegen seines Namensgebers verpflichtet. Bereits während seiner Amtszeit hat Bundespräsident a. D. Roman Herzog immer wieder eindringlich auf reformerische Versäumnisse hingewiesen, die langfristig die Zukunftsfähigkeit Deutschlands gefährden - unter anderem auch in seiner berühmt gewordenen "Ruck-Rede" von 1997. Jenseits aller tagespolitischen Aktualität soll eine langfristige Perspektive für Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt werden, die den Handlungsrahmen für die kommenden Jahrzehnte absteckt. Darstellung und Analyse ordnungspolitisch fundierter Praktiken sollen helfen, die strukturellen Defizite in unserem Land zu beseitigen.
Was machen wir konkret:
Wir stellen Fragen und bringen Ideen auf den Weg, wie ein auf Nachhaltigkeit abzielendes ordnungspolitisches Denken in Deutschland wieder zur Regel werden kann.
Wir arbeiten auf wissenschaftlicher Basis und bringen Akteure aus Wissenschaft und Praxis zusammen und fördern den interdisziplinären Ergebnisaustausch.
Wir fördern Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse, in dem wir umfangreiche Ergebnisse verständlich aufbereiten, publizieren und zielgruppenorientiert zur Verfügung stellen.
Aktuelle Publikationen
Glücksfaktor Arbeit
Welchen Einfluss hat Arbeit auf die individuelle Lebenszufriedenheit? Ist es möglich, mit Hilfe einer Veränderung der Arbeitsgegebenheiten die Lebenszufriedenheit positiv zu beeinflussen?
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Vertrauen in der Moderne
Je größer das Vertrauensniveau in einer Gesellschaft, d.h. je mehr sich Menschen gegenseitig vertrauen und je mehr den Institutionen vertraut wird, desto größer der Wohlstand im Land. Dass qualifizierte Arbeitnehmer mit Vertrauen und Optimismus in die Zukunft schauen können, ist ein weiteres Ergebnis, das im Buch "Vertrauen in der Moderne" anlässlich zehn Jahren RHI aufgezeigt wird.
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Wachstum, Wohlbefinden und Wirtschaftspolitik
"Immer mehr macht – zumindest in Industriestaaten – zwar nicht unbedingt immer glücklicher, aber daraus folgt keineswegs ein Plädoyer für Nullwachstum“, betont der Starökonom Prof. Bruno S. Frey in der neuesten Publikation des Roman Herzog Instituts. Denn Wachstum schafft Arbeitsplätze und wer arbeitet, ist deutlich glücklicher als jemand mit dem gleichen Einkommen, aber ohne Job. „Damit ist ein bedingungsloses Grundeinkommen kein Glücksbringer und sollte auch aus diesem Grund von der politischen Agenda verschwinden“, schlussfolgert Prof. Randolf Rodenstock, Vorsitzender des Roman Herzog Instituts.
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