Gründung des ROMAN HERZOG INSTITUTS
Das ROMAN HERZOG INSTITUT wurde 2002 gegründet. Die neue Institution geht zurück auf eine Initiative des Präsidenten der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Randolf Rodenstock. Sie war damals keineswegs im Laufschritt aus der Taufe gehoben worden. Vielmehr gingen ihr gründliche Überlegungen voraus – vor allem die intensive Suche nach einem Weg, hochrangige Experten aus allen Bereichen von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in einem interdisziplinären Diskurs zu engagieren.
Der Wunsch nach einer Plattform, die einen ungefilterten wie anspruchsvollen Diskurs über gesellschaftlich relevante Themen erlaubte und fördern konnte, führte schließlich zu der Idee ein Institut zu gründen, das diesem Anspruch gerecht werden konnte. Mit Prof. Roman Herzog fand das Institut genau den Schirmherren, der dem Auftrag des Unterfangens die richtige Richtung weisen konnte und wollte.
Mit seiner Arbeits- und Organisationsform geht das Institut neue Wege: Auf einen eigenen Verwaltungsapparat wird weitgehend verzichtet, die Organisation des Instituts bleibt hauptsächlich virtuell. Träger des Instituts sind die bayerischen Arbeitgeberverbände. Das Institut wird von einem Vorstand geleitet, dem sechs Mitglieder angehören. Bei der grundlegenden Ausrichtung der Forschungsarbeit wird das Institut von einem wissenschaftlichen Beirat beraten.
Aktuelle Publikationen
Glücksfaktor Arbeit
Welchen Einfluss hat Arbeit auf die individuelle Lebenszufriedenheit? Ist es möglich, mit Hilfe einer Veränderung der Arbeitsgegebenheiten die Lebenszufriedenheit positiv zu beeinflussen?
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Vertrauen in der Moderne
Je größer das Vertrauensniveau in einer Gesellschaft, d.h. je mehr sich Menschen gegenseitig vertrauen und je mehr den Institutionen vertraut wird, desto größer der Wohlstand im Land. Dass qualifizierte Arbeitnehmer mit Vertrauen und Optimismus in die Zukunft schauen können, ist ein weiteres Ergebnis, das im Buch "Vertrauen in der Moderne" anlässlich zehn Jahren RHI aufgezeigt wird.
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Wachstum, Wohlbefinden und Wirtschaftspolitik
"Immer mehr macht – zumindest in Industriestaaten – zwar nicht unbedingt immer glücklicher, aber daraus folgt keineswegs ein Plädoyer für Nullwachstum“, betont der Starökonom Prof. Bruno S. Frey in der neuesten Publikation des Roman Herzog Instituts. Denn Wachstum schafft Arbeitsplätze und wer arbeitet, ist deutlich glücklicher als jemand mit dem gleichen Einkommen, aber ohne Job. „Damit ist ein bedingungsloses Grundeinkommen kein Glücksbringer und sollte auch aus diesem Grund von der politischen Agenda verschwinden“, schlussfolgert Prof. Randolf Rodenstock, Vorsitzender des Roman Herzog Instituts.
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