Gründung des ROMAN HERZOG INSTITUTS
Das ROMAN HERZOG INSTITUT wurde 2002 gegründet. Die neue Institution geht zurück auf eine Initiative des Präsidenten der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Randolf Rodenstock. Sie war damals keineswegs im Laufschritt aus der Taufe gehoben worden. Vielmehr gingen ihr gründliche Überlegungen voraus – vor allem die intensive Suche nach einem Weg, hochrangige Experten aus allen Bereichen von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in einem interdisziplinären Diskurs zu engagieren.
Der Wunsch nach einer Plattform, die einen ungefilterten wie anspruchsvollen Diskurs über gesellschaftlich relevante Themen erlaubte und fördern konnte, führte schließlich zu der Idee ein Institut zu gründen, das diesem Anspruch gerecht werden konnte. Mit Prof. Roman Herzog fand das Institut genau den Schirmherren, der dem Auftrag des Unterfangens die richtige Richtung weisen konnte und wollte.
Mit seiner Arbeits- und Organisationsform geht das Institut neue Wege: Auf einen eigenen Verwaltungsapparat wird weitgehend verzichtet, die Organisation des Instituts bleibt hauptsächlich virtuell. Träger des Instituts sind die bayerischen Arbeitgeberverbände. Das Institut wird von einem Vorstand geleitet, dem sechs Mitglieder angehören. Bei der grundlegenden Ausrichtung der Forschungsarbeit wird das Institut von einem wissenschaftlichen Beirat beraten.
Aktuelle Publikationen
Zwischen Gewinn und Gewissen
Die aktuelle päpstliche Sozialenzyklika „Caritas in veritate“ und die EKD-Unternehmerdenkschrift „Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive“ haben in der öffentlichen Debatte nicht immer die Aufmerksamkeit erfahren, die ihnen gebührt.
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Warum ist Gerechtigkeit wichtig?
Die Frage nach Gerechtigkeit durchzieht wie ein roter Faden unseren Alltag und unser gesellschaftliches Zusammenleben. Gerechtigkeit läßt sich nur schwer begreifen und noch schwerer für alle gleichzeitig durchsetzen. Ist die Sehnsucht nach Gerechtigkeit vielleicht nur ein Ideal?
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Die Bedeutung der Gerechtigkeit
Wie bringen wir wirtschaftliche Freiheit und sozialen Ausgleich zusammen? Worin manifestiert sich die Bedeutung der Gerechtigkeit? Wer den ideengeschichtlichen und argumentativen Unterbau für die Beantwortung dieser Fragen sucht, wird in der aktuellen RHI-Position fündig.
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Ökonomik und Theologie
Der Einfluss christlicher Gebote auf Wirtschaft und Gesellschaft ist das Thema dieser Position des ROMAN HERZOG INSTITUTS. Ein Philosoph und zwei Ökonomen diskutieren Übereinstimmungen und Widersprüche zwischen wirtschaftlichem und christlichem Handeln.
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