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10 Jahre Roman Herzog Institut

Seit zehn Jahren fördert das Roman Herzog Institut den interdisziplinären Diskurs zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen. Es entwickelt gemeinsam mit Experten aus verschieden Disziplinen Lösungsansätze und Visionen für die Zukunft von Marktwirtschaft, Gesellschaft und Unternehmen. Als virtuelle und reale Plattform verbreitet das Roman Herzog Institut diese Erkenntnisse auf vielen Wegen und an unterschiedliche Zielgruppen. Aus Anlass des Jubiläums gibt es nun neben Publikationen und Videos auf der Homepage erstmals ein Hörbuch mit zentralen Ergebnissen der RHI-Forschung sowie eine Erweiterung des Adressatenkreises auf die zukünftigen Generationen: die Kinder.

Die Jubiläumsaktionen im Einzelnen:

Kids Talk:

1. August 2012

Kinder fragen, Experten antworten.

Es gibt zahlreiche gesellschaftliche und politische Diskurse, die durch unterschiedliche Teilnehmer ihren Platz in der Öffentlichkeit finden. Gerne wird in diesen Diskussionen von Zukunftsperspektiven, von Visionen gesprochen. Und leider: Nur ganz selten kommen diejenigen zu Wort, für die wir die Zukunft gestalten wollen. Kinder! Anlässlich seines 10-jährigen Bestehens gab das Roman Herzog Institut Kindern eine Plattform, um gemeinsam über die Zukunft nach-, vor- und querzudenken. Ziel der interaktiven Veranstaltung war es, unsere Gäste zu inspirieren, die großen gesellschaftspolitischen Fragestellungen aus dem Blickwinkel kreativer, fantasievoller und forschender Kinder zu sehen. Unsere Experten standen den Kindern Rede und Antwort.  Mehr Informationen

Hörbuch: „Vordenker zum Nachhören“

Unsere Experten melden sich zu Wort. Das RHI-Hörbuch „Vordenker zum Nachhören“ bietet die einmalige Möglichkeit, zehn renommierte Wissenschaftler zu hören, die mit dem RHI an unterschiedlichsten Themen gearbeitet haben. Und wer kann eine Position besser vorstellen, als derjenige, der sie erarbeitet hat?

Dabei gilt: nur wer die richtigen Fragen stellt, findet am Ende auch die Antworten, die zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung Deutschlands beitragen. Aus dieser Überzeugung heraus stellt das Roman Herzog Institut immer auch unbequeme Fragen und erarbeitet gemeinsam mit Experten der verschiedensten Disziplinen erfolgreich Antworten und Zukunftsperspektiven. Ein Potpourri aus diesen Antworten finden Sie auf unserem Hörbuch.

Das Hörbuch steht ab 11. Dezember 2012 hier zum Download bereit.

Jubiläumssymposium am 22. November 2012

Unter dem Titel „Warum brauchen wir Vertrauen?“ haben unsere Experten mit über 200 Gästen aus Unternehmen, Politik und Gesellschaft über Fragen rund um das Thema Vertrauen diskutieren. Detaillierte Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Jubiläums-Salonstreitgespräch

Am 25. April 2012 fand das Jubiläums-Salonstreitgespräch zu dem Thema „Mehr Glück mit weniger Wachstum“ statt. Gemeinsam mit dem Publikum diskutierten Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker und Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel über erstrebenswerte Ziele der Wirtschaftspolitik und das Glück. Mehr Informationen 

Aktuelle Publikationen

Glücksfaktor Arbeit

Welchen Einfluss hat Arbeit auf die individuelle Lebenszufriedenheit? Ist es möglich, mit Hilfe einer Veränderung der Arbeitsgegebenheiten die Lebenszufriedenheit positiv zu beeinflussen?

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Vertrauen in der Moderne

Je größer das Vertrauensniveau in einer Gesellschaft, d.h. je mehr sich Menschen gegenseitig vertrauen und je mehr den Institutionen vertraut wird, desto größer der Wohlstand im Land. Dass qualifizierte Arbeitnehmer mit Vertrauen und Optimismus in die Zukunft schauen können, ist ein weiteres Ergebnis, das im Buch "Vertrauen in der Moderne" anlässlich zehn Jahren RHI aufgezeigt wird.

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Wachstum, Wohlbefinden und Wirtschaftspolitik

"Immer mehr macht – zumindest in Industriestaaten – zwar nicht unbedingt immer glücklicher, aber daraus folgt keineswegs ein Plädoyer für Nullwachstum“, betont der Starökonom Prof. Bruno S. Frey in der neuesten Publikation des Roman Herzog Instituts. Denn Wachstum schafft Arbeitsplätze und wer arbeitet, ist deutlich glücklicher als jemand mit dem gleichen Einkommen, aber ohne Job. „Damit ist ein bedingungsloses Grundeinkommen kein Glücksbringer und sollte auch aus diesem Grund von der politischen Agenda verschwinden“, schlussfolgert Prof. Randolf Rodenstock, Vorsitzender des Roman Herzog Instituts.

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